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DATE: 2009-11-21T17:12+0100
 

Wolfgang, Hardware-Entwicklungsingenieur, Defence & Communication Systems

WolfgangHardware-Entwicklungsingenieur, Defence & Communication Systems

Wolfgang
Hardware-Entwicklungsingenieur, Defence & Communication Systems

© EADS

Hallo, ich bin Wolfgang und arbeite bei Defence & Communication Systems als Hardware-Entwicklungsingenieur. Ich arbeite an der Entwicklung von Basisstationen für das Tetrapolsystem mit und entwickle dabei eben die Hardware, also die Platinen und so weiter.

Der normale Arbeitstag beginnt für mich so zwischen acht und acht Uhr dreißig; als erstes checke ich die obligatorischen E-Mails, ob Antworten von Herstellern, bei denen ich etwa nach Bauteilen gefragt habe, oder sonstiges gekommen ist, und dann beginnt die normale Arbeit, dafür werden die Messgeräte eingeschaltet, je nachdem, welche Tätigkeit genau ansteht. Als erste Unterbrechung des Arbeitstages kommt dann noch das Frühstück. Dann wird erstmal ein Versuchsaufbau aufgestellt, der muss natürlich vermessen werden, oder es werden Bauteile, die bestellt worden sind, etwa ein Verstärker, daraufhin ausgemessen, ob die Daten der Hersteller korrekt sind und dieser Verstärker von uns verwendet werden kann. Ein Verstärker wird zum Beispiel mit einem Network-Analyser ausgemessen, dabei wird die Verstärkungskurve über die Frequenz aufgenommen. Das ist ein sehr komplexes Messgerät. Dann kann man die Ergebnisse auf einer Diskette speichern - und so wird dokumentiert. Dies ist der zweite Teil der Tätigkeit: nach dem Messen die Dokumentation, damit ein Kollege weiter damit arbeiten kann oder sich jemand, der mit dieser Tätigkeit eigentlich gar nichts zu tun hat, auchüber das Ergebnis informieren kann.

Besonders spannend ist, dass man nicht immer das Ergebnis erhält, das man erwartet, sondern einfach bestimmte Effekte dazu kommen.

Den ersten Kontakt zu Defence & Communication Systems und früher auch zu AEG Mobile Communications hatte ich auf einem Career Day, der an der Universität Ulm stattfand. Dort war ich auf der Suche nach einer interessanten Diplomarbeit und die Herren dort teilten mir mit, dass es bei AEG Mobile Communications beziehungsweise Defence & Communication Systems genügend Diplomarbeitsthemen gebe – ich sollte mich doch einfach mal direkt mit den Zuständigen in Verbindung setzen. Das habe ich dann auch gemacht. Das Thema dieser Diplomarbeit war eine Untersuchung an einem digitalen Empfänger für Tetrapol-Basisstationen. Das gefiel mir dann so gut, dass ich mir dachte, gleich hier als erster Arbeitsstelle anzufangen.

Ich habe ursprünglichnnur einen Realschulabschluss gemacht und im Anschluss daran eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker bei der Deutschen Telekom AG. Es war mir dann aber insgesamt eigentlich doch zu wenig, nur mit dieser Ausbildung zu arbeiten. Ich wollte einfach noch mehr lernen und habe dann nach dem Zivildienst noch meine Fachhochschulreife nachgemacht und im Anschluss an der Fachhochschule Ulm Nachrichtentechnik studiert.

Am meisten schätze ich eigentlich das freundliche Umfeld dieser Firma. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist hervorragend, das reicht vom unmittelbaren Tischnachbarn bis hoch zur Personalabteilung und dem ganzen Verwaltungsapparat.