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EADS: Solider Geschäftsverlauf und anhaltende Herausforderungen im ersten Quartal 2007

  • Hohes Auslieferungsniveau führt zu Umsatz von € 9,0 Mrd.
  • EBIT* von € 89 Mio. aufgrund Rückstellung für Power8-Programm
  • Power8-Restrukturierung macht Fortschritte
  • Auftragseingang erneut auf hohem Niveau

Amsterdam, 10 Mai 2007

Die EADS (Börsenkürzel: EAD) verzeichnete im ersten Quartal 2007 ein EBIT* (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) von € 89 Mio. Dies berücksichtigt eine bei Airbus gebuchte Rückstellung für das Restrukturierungsprogramm Power8. Das Programm wurde Ende Februar in seinen Einzelheiten vorgestellt und soll Airbus durch harte Maßnahmen wieder an die Spitze der Luftfahrtindustrie bringen. Das hohe Auslieferungsniveau der EADS führte im ersten Quartal 2007 zu einem Umsatz von € 9,0 Mrd.

„Im ersten Quartal 2007 konnten wir auf ein stabiles Marktumfeld bauen. Dennoch hatte Airbus wie erwartet eine schwierige Phase zu überstehen. Dies zeigt, dass die Power8-Restrukturierung absolut notwendig ist, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu bewältigen. Wir arbeiten hart daran, das Programm rasch umzusetzen“, sagten die CEOs der EADS Tom Enders und Louis Gallois. „Unser Hubschrauber-, Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft erzielt solide Ergebnisse. Weitere Verbesserungen sind langfristig aber unumgänglich. Wir werden dafür sorgen, dass die Konzentration auf diese Aufgabe nicht nachlässt.“

Der Umsatz blieb mit € 9,0 Mrd. weitgehend stabil (Q1 2006: € 9,1 Mrd.). Airbus lieferte 115 Flugzeuge aus (Q1 2006: 101) und verzeichnete ebenso wie EADS Astrium und Eurocopter steigende Umsätze. Der Konzernumsatz wurde belastet durch eine gegenüber dem Vorjahreszeitraum geringere Umsatzrealisierung im A400M-Programm und den negativen Einfluss des US-Dollars.

Das EBIT* ging im ersten Quartal 2007 auf € 89 Mio. zurück (Q1 2006: € 791 Mio.). Wesentliche Gründe dafür sind eine Restrukturierungs-rückstellung bei Airbus für Power8 in Höhe von € 688 Mio., Kosten für das A380-Programm und weniger Erträge aus Einmal-Effekten verglichen mit dem ersten Quartal 2006.

Eurocopter konnte seinen Beitrag zum Konzern-EBIT* steigern und EADS Astrium profitierte wiederum von der erfolgreichen Restrukturierung. Zudem erwirtschaftete EADS Sogerma in neuem Zuschnitt ein positives EBIT*.

Beim Konzernergebnis verzeichnete die EADS im ersten Quartal entsprechend der EBIT*-Entwicklung einen Verlust von € -10 Mio. (Konzernergebnis Q1 2006: € 522 Mio.) oder € -0,01 je Aktie (Gewinn je Aktie Q1 2006: € 0,66). Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) beliefen sich auf € 550 Mio. (Q1 2006: € 536 Mio.). Der leichte Anstieg resultiert aus den laufenden Entwicklungsprogrammen bei Airbus und vermehrten Aufwendungen für Forschung und Technologie (F&T) im gesamten Konzern.

Der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen fiel auf € -815 Mio. (Q1 2006: € 363 Mio.). Darin spiegelt sich vor allem die unvorteilhafte Entwicklung des Nettoumlaufvermögens (Working Capital) bei Airbus wider. In allen Geschäftsbereichen stiegen die Vorräte an und Zahlungen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fielen höher aus als im Vorjahr. Der Rückgang des Free Cash Flow ist zudem begründet durch geringere Effekte aus der Veräußerung von Kundenfinanzierungen bei Airbus. Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen belief sich auf € -778 Mio. (Q1 2006: € -67 Mio.). Die Nettoliquidität stand Ende März 2007 bei € 3,5 Mrd. (Jahresende 2006: € 4,2 Mrd.).

In einem stabilen Marktumfeld erreichte die EADS erneut einen Auftragseingang von € 10,5 Mrd. (Q1 2006: € 10,5 Mrd.), trotz der Schwäche des US-Dollars und der Stornierung eines Auftrags über A380-Frachter. In den ersten drei Monaten 2007 übertraf der Auftragseingang der EADS wiederum den Umsatz. Dies resultiert aus vermehrten Aufträgen der Geschäftsbereiche Eurocopter sowie Verteidigung & Sicherheit, während andere Geschäftsbereiche weniger neue Aufträge verzeichneten.

Ende März belief sich der Auftragsbestand der EADS auf € 261,5 Mrd. (Jahresende 2006: € 262,8 Mrd.), belastet durch einen US-Dollar-Einfluss in Höhe von € -2,5 Mrd. Die Beiträge des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft der EADS erhöhte sich weiter und erreichte zum 31. März 2007 einen Wert von € 54,3 Mrd. (Jahresende 2006: € 52,9 Mrd.). Ende März beschäftigte die EADS 116.966 Mitarbeiter (Jahresende 2006: 116.805).

Ausblick

Die EADS bestätigt ihren am 9. März 2007 veröffentlichten Ausblick für das Geschäftsjahr 2007:

Auf der Grundlage der internen Planung für 2007 erwartet die EADS einen Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich, vor allem aufgrund des US-Dollar-Einflusses (basierend auf einem angenommenen Wechselkurs von € 1 = US$ 1,30). Das EBIT* wird 2007 weitgehend stabil bleiben.

Auf der Basis eines stabilen US-Dollars bliebe der Umsatz bei Airbus gleich, ausgehend von 440 bis 450 Flugzeugauslieferungen und trotz geringerer Beiträge aus dem A400M-Programm. Im Jahr 2007 wird Airbus wiederum einen erheblichen Verlust verbuchen. Dieser resultiert aus Aufwendungen für die Restrukturierung im Zuge von Power8, weiteren Kosten im A380-Programm, möglichen Aufwendungen für den Programmstart der A350XWB, höheren F&E-Aufwendungen und dem Einfluss des sich verschlechternden US-Dollar-Kurses gegenüber dem Euro.

Das Hubschrauber-, Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft sollte dagegen stabile Umsätze ausweisen und den Gesamtbeitrag zum EBIT* bereits im Jahr 2007 auf nahezu € 1 Mrd. erhöhen.

Der Airbus-Beitrag zum Free Cash Flow wird 2007 zu einem negativen Free Cash Flow der EADS führen. Dieser wird sich auf rund € -1 Mrd. belaufen. Gleichzeitig können aber Schwankungen im Nettoumlaufvermögen (Working Capital) erhebliche Veränderungen dieser Kennzahl bewirken.

Geschäftsbereiche: Dynamisches erstes Quartal 2007

Der Geschäftsbereich Airbus lieferte in den ersten drei Monaten 2007 115 Flugzeuge aus (Q1 2006: 101 Flugzeuge). Der Produktionsanstieg bei der A320-Familie bewirkte ein leichtes Umsatzwachstum auf € 6.606 Mio. (Q1 2006: € 6.362 Mio.), das durch den Einfluss des US-Dollars gedämpft wurde. Aufgrund einer Rückstellung in Höhe von € 688 Mio. für das Power8-Programm fiel das EBIT* auf € -69 Mio. (Q1 2006: € 684 Mio.). Die Umsetzung des Power8-Programms macht Fortschritte: Die Kostensenkungen wurden nach Standorten aufgeschlüsselt und die Gespräche mit den Sozialpartnern werden fortgesetzt. Das EBIT* wurde zudem von programmbegleitenden Nicht-Serienkosten für die A380 und geringeren Erträgen aus der Veräußerung von Kundenfinanzierungen beeinträchtigt. Der Mengeneffekt und der Einfluss des vorteilhafteren Flugzeug-Mix wirkten sich dagegen positiv auf das EBIT* des Geschäftsbereichs aus. Weniger attraktive US-Dollarkurssicherungen, eine geringere Marge je Flugzeug, höhere F&E-Aufwendungen sowie Wandlungskosten für die A350 werden das EBIT* von Airbus in den kommenden Quartalen des Geschäftsjahres 2007 stärker belasten als im ersten Quartal.

In einem freundlichen Marktumfeld für die zivile Luftfahrt konnte Airbus 134 Brutto-Aufträge verbuchen, gegenüber 90 im ersten Quartal 2006. AirAsia bestellte 50 Flugzeuge vom Typ A320, Finnair wandelte eine bestehende A350-Bestellung um und orderte 13 A350XWB-Flugzeuge. Die russische Fluggesellschaft Aeroflot unterzeichnete eine Absichtserklärung zum Kauf von 22 Flugzeugen vom Typ A350XWB. Ende März verfügte Airbus über einen Auftragsbestand von € 206,4 Mrd. basierend auf Listenpreisen (Jahresende 2006: € 210,1 Mrd.). Dies entspricht 2.540 Flugzeugen (Jahresende 2006: 2.533 Flugzeuge).

Im Verlauf ihrer kürzlich absolvierten Testflugreihe stellte die A380 in Europa, Asien und Nordamerika ihre unbestrittenen Fähigkeiten unter Beweis. Bei ihrem ersten Besuch in den USA landeten zwei A380-Flugzeuge nahezu zeitgleich an Ost- und Westküste und wurden enthusiastisch begrüßt. Die A380 belegte weiter ihre Flughafenkompatibilität, die erste Auslieferung ist für Oktober 2007 vorgesehen.

Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge verzeichnete einen Umsatz von € 133 Mio. (Q1 2006: € 822 Mio.). Darin enthalten sind Umsatzbeiträge aus dem Programmhochlauf für das australische A330 MRTT-Tankflugzeug und der Lieferung eines Transportflugzeugs vom Typ C-295 an Brasilien. Der Umsatzrückgang geht einher mit einer geringeren Umsatzrealisierung im A400M-Programm verglichen mit dem ersten Quartal 2006, als der Geschäftsbereich zwei Meilensteine erreichte (einschließlich eines aus dem Jahr 2005 ins Jahr 2006 verschobenen Meilensteins). Dies spiegelt sich auch im EBIT* des Geschäftsbereichs wider: € -13 Mio. gegenüber € 9 Mio. in den ersten drei Monaten des Vorjahres.

Im A400M-Programm wurden bereits erste Flugzeugsektionen zur Endmontage ins spanische Sevilla geliefert. Diese soll im Sommer 2007 beginnen. Im Wettbewerb um die Erneuerung der US-amerikanischen Tankflugzeugflotte sind die EADS und Northrop Grumman gemeinsam der Aufforderung zur Angebotsabgabe (Request for Proposal) nachgekommen. Zudem ist die EADS im Wettbewerb um den JCA-Auftrag (Joint Cargo Aircraft) der amerikanischen Streitkräfte gut positioniert. Die Auftragsvergabe wird in naher Zukunft erwartet. Die US-Küstenwache hat im Rahmen ihres Deepwater-Programms im ersten Quartal 2007 zwei zusätzliche Seeaufklärungsflugzeuge vom Typ CN-235 bestellt, drei weitere folgten Anfang Mai. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs betrug Ende März € 20,3 Mrd. (Jahresende 2006: € 20,3 Mrd.).

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Eurocopter stieg leicht auf € 671 Mio. (Q1 2006: € 656 Mio.). Das Wachstum im Servicegeschäft und der Effekt vermehrter Auslieferungen von Serienhubschraubern wurde jedoch nahezu aufgezehrt durch einen weniger vorteilhaften Produktmix. Das EBIT* des Geschäftsbereichs wuchs um 18 Prozent auf € 33 Mio., gegenüber € 28 Mio. im ersten Quartal 2006.

Mit einer überaus modernen Produktpalette ist das Hubschraubergeschäft einer der Wachstumsmotoren der EADS. Im ersten Quartal 2007 bestellten die Kunden bei Eurocopter 287 Hubschrauber (Q1 2006: 147). Die Mehrzahl entfiel dabei auf den nordamerikanischen Markt. Im Auftragseingang sind 45 von Spanien georderte Transporthubschrauber vom Typ NH90 und zwölf EC 135 für die französische Polizei enthalten. Der Auftragsbestand belief sich Ende März 2007 auf 1.287 Hubschrauber (Jahresende 2006: 1.074 Hubschrauber). Dies entspricht einem Gesamtwert von € 13,0 Mrd. (Jahresende 2006: € 11,0 Mrd.).

Das Wachstum des Geschäftsbereichs EADS Astrium setzte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 fort. Aufgrund des Hochlaufs der Paradigm-Dienstleistungen, einer höheren Ariane 5-Produktion und des Geschäfts mit ballistischen Flugkörpern stieg der Umsatz um 28 Prozent auf € 629 Mio. (Q1 2006: € 493 Mio.). Das EBIT* erhöhte sich auf € 10 Mio. (Q1 2006: € 1 Mio.).

Für Großbritannien platzierte eine Ariane 5 ECA den militärischen Kommunikationssatelliten Skynet 5A im Weltraum – ein für das Träger-, Satelliten- und Servicegeschäft der EADS gleichermaßen bedeutender Erfolg. Es handelte sich dabei um den ersten von sechs für das Jahr 2007 geplanten Starts einer Ariane 5. Als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Startkapazitäten wird EADS Astrium die Produktionsrate für die Ariane 5 ECA auf sieben pro Jahr anheben. EADS Astrium wurde von der europäischen Weltraumorganisation ESA im Rahmen ihres Forschungsprogramms mit dem Bau der Merkursonde Bepi Colombo beauftragt. Darüber hinaus bestätigte Eutelsat einen Auftrag über den Telekommunikationssatelliten vom Typ Hotbird 10. Zum Ende des ersten Quartals 2007 standen bei EADS Astrium zwölf Telekommunikations-satelliten in den Auftragsbüchern.

Einschließlich des Produktionsauftrags über die zweite Tranche des ballistischen Flugkörpers M51 belief sich der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Ende März auf € 12,5 Mrd. (Jahresende 2006: € 12,3 Mrd.).

Im Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit blieb der Umsatz im ersten Quartal 2007 nahezu stabil und betrug € 970 Mio. (Q1 2006: € 1.000 Mio.). Höhere Umsätze bei Secure Networks und bei Defence Electronics wurden mehr als aufgezehrt vom Rückgang im Lenkflugkörpergeschäft. Letzteres war im Vorjahreszeitraum besonders stark. Gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres, als der Geschäftsbereich vom Gewinn aus der Veräußerung von LFK an MBDA profitierte, fiel das EBIT* auf € -6 Mio. (Q1 2006: € 39 Mio.). Unterstützt wurde das EBIT* von verminderten Restrukturierungskosten und vom besseren operativen Geschäft, insbesondere in der Geschäftseinheit Defence and Communications Systems.

Im Februar beauftragte Deutschland die EADS, das unbemannte Aufklärungssystem EuroHawk zu entwickeln, zu testen und zu warten. Ein Vertrag über neue Fähigkeiten für den Eurofighter ermöglicht die Integration von Luft-Boden-Fähigkeiten in die bevorstehende zweite Eurofighter-Tranche. Zudem wird der Geschäftsbereich die englischen Feuerwehr- und Rettungskräfte mit einem integrierten Führungs- und Kommunikationssystem ausrüsten. Zum 31. März 2007 belief sich der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs auf € 17,9 Mrd. (Jahresende 2006: € 17,6 Mrd.).

Das institutionelle sowie das Sicherheits- und Verteidigungsgeschäft der EADS unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Die Entwicklung wesentlicher Kennzahlen wie Umsatz, EBIT* und Cash Flow im ersten Quartal lässt üblicherweise keine Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu.

Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einem EADS-Geschäftsbereich):

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten (ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma) verringerte sich auf € 282 Mio. (Q1 2006: € 330 Mio.). Hauptursache dafür ist die Veräußerung der Wartungsaktivitäten von EADS Sogerma an die TAT Group im Januar 2007. Der Regionalflugzeughersteller ATR verzeichnete hingegen einen erfreulichen Umsatzanstieg. Das EBIT* der Übrigen Aktivitäten verbesserte sich vor allem aufgrund des neuen Zuschnitts von EADS Sogerma auf € 20 Mio. (Q1 2006: € -4 Mio.). Ferner erzielten ATR und EADS EFW jeweils ein positives EBIT*.

Die Markterholung im Bereich der Turboprop-Flugzeuge hält an. ATR erhielt im ersten Quartal Aufträge über 21 neue Flugzeuge. Bis Ende März erhöhte sich der Auftragsbestand damit auf 129 Flugzeuge. EADS EFW lieferte fünf umgerüstete Frachter aus; die gestiegenen Airbus-Produktionsraten sorgten für weiteres Wachstum im Geschäft mit Flugzeugkomponenten. Ende März unterzeichneten die EADS und die russische UAC (United Aircraft Corporation) ein Abkommen über die Einrichtung eines in Dresden ansässigen Joint Ventures. Es wird in Deutschland und Russland jeweils Zentren für die Umrüstung von Flugzeugen der A320-Familie zu Frachtern aufbauen. Der Erfolg der TBM 850 von EADS Socata wird unterstrichen durch einen Auftragsbestand von 36 Flugzeugen. Zum 31. März 2007 erreichten die Übrigen Aktivitäten einen Auftragsbestand von € 2,4 Mrd. (Jahresende 2006: € 2,3 Mrd.).

Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 39,4 Milliarden im Jahr 2006 und über 116.000 Mitarbeitern. Zur EADS gehören der Flugzeughersteller Airbus, das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter und EADS Astrium, die europäische Nummer 1 im Raumfahrtgeschäft mit Programmen wie Ariane und Galileo. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist beteiligt an MBDA, dem international führenden Lenkflugkörperhersteller.

* EBIT

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Abschreibungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

EADS Corporate Communications:

Edmund Reitter Tel.: +49 89 60 73 45 10
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EADS – Ergebnisse für das erste Quartal (Q1) 2007

(Beträge in Euro)

EADS-Konzern Q1 2007
Q1 2006
Veränd.
Umsatz, in Mio.
davon Verteidigung, in Mio.
8.984
1.533
9.083
2.018
-1%
-24%
EBITDA (1) (4), in Mio. 525
1.119
-53%
EBIT (2) (4), in Mio. 89 791
-89%
Forschungs- und Entwicklungskosten,
in Mio.
550 536
+3%
Konzernergebnis(3) (4), in Mio. -10 522

Verlust/Gewinn je Aktie (3) (4) -0,01 0,66

Free Cash Flow (FCF), in Mio -815 363

FCF vor Kundenfinanzierungen, in Mio. -778 -67

Auftragseingang (5) , in Mio. 10.507 10.498
+/-0%

EADS-Konzern 31. März 2007 31. Dez. 2006 Veränd.
Auftragsbestand (5), in Mio.
davon Verteidigung, in Mio.
261.539
54.342
262.810
52.933
+/-0%
+3%
Nettoliquidität, in Mio. 3.500 4.229
-17%
Beschäftigte 116.966 116.805
+/-0%
  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. EADS veränderte im Jahr 2006 seine Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für das erste Quartal 2006 um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das gestiegene EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf des Gebäudes in Velizy und den höheren Gewinn bei Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Umsatz EBIT (2) (4)
Q1 2007 Q1 2006
Veränd. Q1 2007 Q1 2006
Veränd.
Airbus
6.606 6.362
+4%
-69 684

Militärische Transportflugzeuge 133 822
-84%
-13 9

Eurocopter 671 656
+2%
33
28
+18%
EADS Astrium
629 493
+28%
10
1
+900%
Verteidigung und Sicherheit 970 1.000
-3%
-6
39

Zentrale / Konsolidierung -307 -580

114 (6)
34

Übrige Aktivitäten (7) 282 330
-15%
20
-4

Gesamt
8.984 9.083
-1%
89
791
-89%
  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. EADS veränderte im Jahr 2006 seine Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für das erste Quartal 2006 um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das gestiegene EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf des Gebäudes in Velizy und den höheren Gewinn bei Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Auftrags-
eingang(5)
Auftrags-
bestand (5)
Q1 2007 Q1 2006 Veränd. 31. März 2007 31. Dez. 2006
Veränd.
Airbus
5.464 6.596
-17%
206.372 210.115
-2%
Militärische Transportflugzeuge 123 641
-81%
20.307 20.337
+/-0%
Eurocopter
2.604 946
+175%
12.975 11.042
+18%
EADS Astrium
963 1.571
-39%
12.543 12.263
+2%
Verteidigung und Sicherheit 1.304 834
+56%
17.902 17.570
+2%
Zentrale / Konsolidierung -246 -504

-10.952 -10.809

Übrige Aktivitäten (7)
295 414
-29%
2.392 2.292
+4%
Gesamt
10.507 10.498
+/-0%
261.539 262.810
+/-0%
  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. EADS veränderte im Jahr 2006 seine Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für das erste Quartal 2006 um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das gestiegene EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf des Gebäudes in Velizy und den höheren Gewinn bei Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung
(Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.

Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.

Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 25. April 2007 entnommen werden.