CEOs Camus und Hertrich: „Ergebnisse bestätigen unsere Ziele für 2005 und stimmen zuversichtlich für das mittelfristige Wachstum der EADS.“
Amsterdam, 09 Mai 2005
Die EADS (Börsenkürzel: EAD) hat im ersten Quartal 2005 ihre starken Finanzergebnisse weiter verbessert. Von Januar bis März 2005 erwirtschaftete das Unternehmen ein EBIT * (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) von € 657 Mio. und konnte den Vergleichswert von 2004 (€ 198 Mio.) somit mehr als verdreifachen.
Der Konzernumsatz stieg um 16 Prozent auf € 7 Mrd. (Q1 2004: € 6 Mrd.), aufgrund einer starken Entwicklung in allen Geschäftsbereichen. Der Umsatz im Verteidigungsgeschäft nahm ebenfalls um 16 Prozent zu. Die EADS veröffentlichte ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2005 am Montag, zwei Tage vor ihrer Ordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai in Amsterdam.
CEOs Camus und Hertrich: „Ergebnisse bestätigen Ziele für 2005“
Die CEOs der EADS, Philippe Camus und Rainer Hertrich, sagten: „Die Ergebnisse im ersten Quartal bestätigen unsere Wachstumsziele für 2005 bei EBIT * sowie Umsatz, und dies bei solider Liquidität. Airbus hat seine Marktführung nach Auslieferungen und Auftragseingang gefestigt und seinen Gewinn weiter ausgebaut. Der erfolgreiche A380-Erstflug unterstreicht das Potenzial von Airbus, bei Umsatz und EBIT * in den nächsten Jahren weiter stark zu wachsen. Auch im Verteidigungsgeschäft sind wir auf Kurs für hohe Umsätze und ein verbessertes EBIT * im Jahr 2005. Die Fortschritte im Geschäftsbereich Raumfahrt deuten darauf hin, dass er im laufenden Geschäftsjahr positiv zum Konzernportfolio beitragen wird.“
EBIT*-Wachstum in allen Geschäftsbereichen
Das EBIT * stieg in allen Geschäftsbereichen, vor allem bei Airbus infolge vermehrter Flugzeugauslieferungen. Diese stiegen von 67 im ersten Quartal 2004 auf 87 im gleichen Zeitraum 2005. Das EBIT * von Airbus profitierte auch von vorteilhaften Hedging-Konditionen, die denen des ersten Quartals 2004 entsprechen.
Wie üblich werden für die im öffentlichen Raumfahrt- und Verteidigungsgeschäft tätigen Einheiten der Geschäftsbereiche Luftfahrt, Verteidigungs- und Sicherheitssysteme sowie Militärische Transportflugzeuge zum Jahresende hin erheblich höhere Umsätze und Ergebnisse erwartet. Das EBIT * von Airbus wird dagegen in den folgenden Quartalen von weniger vorteilhaften Hedging-Konditionen betroffen sein.
Die Wende zum Positiven wird durch die Quartalszahlen des Geschäftsbereichs Raumfahrt bestätigt. Die Rentabilität von EADS SPACE wird 2005 voraussichtlich deutlich höher ausfallen als im Vorjahr.
Nettoliquidität erhöht – F&E-Investitionen weiterhin auf hohem Niveau
Liquide Mittel flossen überwiegend durch höhere operative Ergebnisse zu. Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen schnellte auf € 704 Mio. (Q1 2004: € 419 Mio.). Dies resultiert nicht allein aus vermehrten Flugzeugauslieferungen, sondern auch aus dem umsichtigen Liquiditätsmanagement der EADS. Die Nettoliquidität stieg von € 4,1 Mrd. Ende 2004 auf € 4,3 Mrd. zum 31. März 2005.
Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) sind von € 535 Mio. im ersten Quartal 2004 auf € 422 Mio. im Vergleichszeitraum 2005 gesunken. Dies ist hauptsächlich zurückzuführen auf den Produktionsanlauf der A380-Passagierversion und die gesteigerte F&E-Aktivierung für die A380. Für die nächsten Quartale werden höhere F&E-Aufwendungen für die Entwicklung der A380-Frachtversion erwartet.
Konzernergebnis von € 328 Mio.
Die EADS erzielte im ersten Quartal 2005 ein Konzernergebnis von € 328 Mio. (Q1 2004: € 49 Mio.) bzw. € 0,41 je Aktie (Q1 2004: € 0,06). Dieser Anstieg folgte der stark positiven EBIT * -Entwicklung.
Plus 16 Prozent beim Umsatz – Auftragseingang mehr als verdoppelt
Die EADS verzeichnete für die ersten drei Monate 2005 ein Umsatzwachstum von 16 Prozent auf € 7,0 Mrd. (Q1 2004: € 6,0 Mrd.).
Der Auftragseingang der EADS betrug im ersten Quartal 2005 nahezu € 9 Mrd. (Q1 2004: € 3,4 Mrd.). Diese enorme Zunahme geht hauptsächlich zurück auf die überaus positive Auftragslage bei Airbus und im Geschäftsbereich Raumfahrt. Airbus erhielt Aufträge für brutto 123 Flugzeuge, was einem Marktanteil von 66 Prozent entspricht. Nach Erreichen bedeutender Meilensteine im Paradigm-Programm konnte der Geschäftsbereich Raumfahrt im ersten Quartal 2005 Aufträge des britischen Verteidigungsministeriums verbuchen.
Zum 31. März 2005 erreichte der EADS-Auftragsbestand einen neuen Rekordwert von € 190,4 Mrd. Das Verteidigungsgeschäft der EADS trug dazu € 49,7 Mrd. bei. Damit verfügt die EADS weiterhin über den weltweit größten Auftragsbestand in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie.
Ende März 2005 beschäftigte die EADS 110.897 Mitarbeiter (Jahresende 2004: 110.662).
Geschäftsbereiche
Der Geschäftsbereich Airbus konnte sein Quartals-EBIT * auf € 628 Mio. erheblich steigern (Q1 2004: € 224 Mio.). Die EBIT * -Marge stieg dementsprechend von 5,4 auf 12,6 Prozent. Dies ist überwiegend auf vermehrte Flugzeugauslieferungen und nur zum Teil auf gesunkene F&E-Aufwendungen zurückzuführen. Die EBIT * -Marge vor F&E wuchs ebenfalls stark an (von 16,7 auf 19,5 Prozent). Die sehr positive operative Ertragskraft resultiert aus vermehrten Auslieferungen und Effekten des Kostensenkungsprogramms Route06. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf € 4.989 Mio. (Q1 2004: € 4.126 Mio.). Hauptgrund dieser Steigerung waren 20 zusätzliche Auslieferungen, überwiegend der A319. Ende März 2005 betrug der Auftragsbestand € 141,1 Mrd. Dies entspricht 1.531 Flugzeugen. Die Markterholung und ein konsequentes Finanzmanagement führten erneut zu einem leichten Rückgang der Brutto-Kundenfinanzierungen.
Die im öffentlichen und Verteidigungsgeschäft tätigen EADS-Einheiten der Geschäftsbereiche Raumfahrt, Luftfahrt, Verteidigungs- und Sicherheitssysteme sowie Militärische Transportflugzeuge unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Üblicherweise verzeichnen sie gegen Ende des Jahres wesentlich höhere Umsätze und Ergebnisse.
Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge (MTA) verzeichnete ein EBIT * von € -6 Mio. (Q1 2004: € -8 Mio.). Der Umsatz betrug € 108 Mio. (Q1 2004: € 101 Mio.). Für die A400M-Produktion wurde der erste Metallschnitt vorgenommen. Im ersten Quartal 2005 gab es im Programm A400M keinen meilensteinrelevanten Umsatz zu verbuchen. Der britische Verteidigungsminister gab am 28. Februar 2005 bekannt, dass das von EADS geführte AirTanker-Konsortium als bevorzugter Bieter für das Tankflugzeugprogramm FSTA ausgewählt wurde. Die Standortsuche für ein Entwicklungszentrum und eine mögliche Produktionsstätte für das US-amerikanische Tankflugzeugprogramm ist im Gange.
Der Geschäftsbereich Luftfahrt erzielte ein EBIT * von € 11 Mio. (Q1 2004: € 10 Mio.). Eurocopter setzte seine Ergebnissteigerung fort. Dennoch wurde das EBIT * des Geschäftsbereichs Luftfahrt durch das Ergebnis von ATR infolge des schwachen US-Dollars und der Marktflaute beeinflusst. Im zweiten Quartal 2005 werden Entscheidungen zur Effizienzsteigerung bei EADS Sogerma Services erwartet. Der Umsatz des Geschäftsbereichs Luftfahrt stieg um 15 Prozent auf € 743 Mio. (Q1 2004: € 645 Mio.), bedingt vor allem durch das Wachstum bei Eurocopter. Die Streitkräfte Deutschlands und Frankreichs haben den Kampfhubschrauber Tiger in Dienst gestellt, nachdem auch an Australien die erste Maschine ausgeliefert worden war. Neuseeland entschied sich für den Transporthubschrauber NH90, was dessen herausragende Wettbewerbsfähigkeit am Weltmarkt erneut unterstreicht. Bis 31. März 2005 wuchs der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs um € 800 Mio. auf € 11,0 Mrd. Auch ATR trug mit Aufträgen von Air Deccan über 30 ATR72 erheblich zum Wachstum des Auftragsbestands bei.
Gewinn und Umsatz des Geschäftsbereichs Raumfahrt erholten sich weiter. Das EBIT * betrug € -6 Mio. zum 31. März 2005 (Q1 2004: € -11 Mio.). Der Geschäftsbereich kehrte bereits 2004 in die Gewinnzone zurück. Das Quartalsergebnis belegt, dass der Geschäftsbereich auf dem richtigen Weg ist für weitere Rentabilitätssteigerung. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf € 516 Mio. (Q1 2004: € 457 Mio.). Dies ist zurückzuführen auf die erhöhte Ariane 5 Produktion, die Auslieferung des ersten Inmarsat-IV-Satelliten und den Anlauf des Paradigm-Programms. Der gelungene Start der Trägerrakete Ariane 5 ECA und die Auswahl als bevorzugter Bieter im Satellitenkommunikationsprojekt SatComBw durch das deutsche Verteidigungsministerium unterstreichen die hervorragende Position der EADS als Europas führender Anbieter in der zivilen und militärischen Raumfahrt. Der Auftragsbestand beträgt € 11,4 Mrd. und entspricht dem Umsatz von rund vier Jahren.
Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das EBIT * im Geschäftsbereich Verteidigungs- und Sicherheitssysteme (DS) im ersten Quartal 2005 auf € -35 Mio. (Q1 2004: € -51 Mio.). Der Umsatz blieb mit € 925 Mio. nahezu stabil (Q1 2004: € 932 Mio.), trotz des Rückzugs aus dem zivilen Telekommunikationsgeschäft. Der Auftragsbestand wuchs zum 31. März 2005 auf € 17,3 Mrd. Im ersten Quartal 2005 behauptete sich die EADS im Wettbewerb um den Aufbau militärischer IT-Infrastrukturen in Großbritannien. Darüber hinaus wurde das Portfolio des Geschäftsbereichs durch den Rückzug aus dem zivilen Telekommunikationsgeschäft verschlankt. Die Programme Mica, EuroHawk und Eurofighter erreichten wichtige Etappenziele. Die deutsche Teilnahme an MEADS wurde am 20. April 2005 vom Deutschen Bundestag bewilligt. Zudem wurden die Verhandlungen zur Übernahme der Professional Mobile Radio-Sparte von Nokia abgeschlossen.
Ausblick
EBIT
Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.
Die EADS bekräftigt ihren bereits am 9. März 2005 veröffentlichten Ausblick für 2005.
Die EADS erwartet für 2005 einen Umsatz von rund € 33 Mrd., teilweise beeinflusst durch die Annahme eines schwächeren US-Dollars (€ 1 = US$ 1,30). Die EADS geht davon aus, dass ihre Verteidigungsumsätze im Geschäftsjahr 2005 um 10 Prozent ansteigen.
Die EADS rechnet mit einem EBIT * von mehr als € 2,6 Mrd. (plus 6 Prozent). Dieses spiegelt den Anstieg der Ergebnisse in allen Geschäftsbereichen wider. Das Ergebniswachstum wird beeinträchtigt durch weniger günstige Hedging-Konditionen und durch den Einfluss der anhaltenden Dollarschwäche für den nicht gesicherten Anteil des Umsatzes.
Für 2005 rechnet die EADS damit, dass Airbus 350 bis 360 Flugzeuge ausliefert. Airbus wird mehr Flugzeuge der A320-Familie ausliefern. Dementsprechend wird auch ein Anstieg des Airbus-Umsatzes erwartet. 2005 wird der Modell-Mix an Flugzeug-Auslieferungen weniger vorteilhaft sein als im Jahr 2004. Der positive bilanzielle Effekt der Verschmelzung von Airbus GIE auf Airbus SAS wird sich 2005 verringern.
Die EADS erwartet für 2005 einen positiven Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen und Zahlungsmittelabflüssen für die Paradigm-Investition. Der Gewinn je Aktie sollte auf der Grundlage von durchschnittlich 803 Millionen Aktien um 5 Prozent auf € 1,36 ansteigen.
EADS – Ergebnisse für das erste Quartal (Q1) 2005
(Beträge in Euro)
EADS Konzern
Q1 2005
Q1 2004
Veränd.
Umsatz, in Mio. davon Verteidigung, in Mrd.
7 005 1,3
6 031 1,1
+16% +16%
EBITDA (1) , in Mio.
984
526
+87%
EBIT (2) , in Mio.
657
198
+232%
Forschungs- und Entwicklungskosten, in Mio.
422
535
-21%
Konzernergebnis (Net Income) (3) , in Mio.
328
49
+569%
Gewinn je Aktie
0,41
0,06
0,35 €
Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen, in Mio.
704
419
+68%
Auftragseingang, in Mio.
8 907
3 411
+161%
Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Net Income. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zusteht gemäß den IFRS-Regeln
(Beträge in Euro)
31. März 2005
31. Dez. 2004
Veränd.
Auftragsbestand, in Mio. davon Verteidigung, in Mrd.
190 411 49,7
184 288 49,1
+3% +1%
Nettoliquidität, in Mio.
4 346
4 058
+7%
Beschäftigte
110 897
110 662
+/-0
(Beträge in Millionen Euro)
Geschäftsbereiche
EBIT (1)
Umsatz
Q1 2005
Q1 2004
Veränd.
Q1 2005
Q1 2004
Veränd.
Airbus
628
224
+180%
4 989
4 126
+21%
Militärische Transportflug- zeuge
-6
-8
+25%
108
101
+7%
Luftfahrt
11
10
+10%
743
645
+15%
Raumfahrt
-6
- 11
+45%
516
457
+13%
Verteidigungs- und Sicher- heitssysteme
-35
-51
+31%
925
932
-1%
Zentrale / Konsolidierung
65
34
-
-276
-230
-
Gesamt
657
198
+232%
7 005
6 031
+16%
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
(Beträge in Millionen Euro)
Geschäftsbereiche
Aufrags- eingang
Auftrags- bestand
Q1 2005
Q1 2004
Veränd.
31.03. 2005
31.12. 2004
Veränd.
Airbus (2)
6 654
1 068
+523%
141 143
136 022
+4%
Militärische Transportflug- zeuge
59
100
-41%
19 850
19 897
+/-0
Luftfahrt
893
843
+6%
10 986
10 171
+8%
Raumfahrt
640
238
+169%
11 394
11 311
+1%
Verteidigungs- und Sicher- heitssysteme
935
1 359
-31%
17 262
17 276
+/-0
Zentrale / Konsolidierung
-274
-197
-
-10 224
-10 389
-
Gesamt
8 907
3 411
+161%
190 411
184 288
+3%
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
Wichtigste Markterfolge der EADS von Januar bis April 2005:
Airbus startet mit starken Leistungen ins Jahr 2005:
Der erfolgreiche Erstflug der A380, des neuen Airbus-Flaggschiffs, markierte am 27. April den Beginn einer neuen Ära der zivilen Luftfahrt. Ende April 2005 lagen Airbus insgesamt 154 Bestellungen und feste Kaufzusagen von 15 Kunden für die A380 vor.
Die Produktion für die A380-Frachtversion lief im April an.
Air Asia, die führende Niedrigpreis-Airline in Südostasien unterzeichnete einen Vertrag über 60 A320-Flugzeuge und weitere 40 Optionen. Damit wurde Air Asia zum größten A320-Kunden im asiatisch-pazifischen Raum.
Drei chinesesiche Fluggesellschaften unterzeichneten Kaufverträge über insgesamt 30 Airbus-Flugzeuge, darunter fünf A380. Diese Aufträge unterstreichen Airbus’ starke Präsenz am chinesischen Markt.
Die EADS setzte ihr dynamisches Wachstum im Verteidigungsgeschäft fort:
Im April beschloss Deutschland seine Teilnahme an der Entwicklung des bodengestützten Luftabwehrsystems MEADS. Das deutsch-amerikanisch-italienische Gemeinschaftsprojekt bildet das Fundament für die zukünftige Entwicklung der europäischen Lenkflugkörper-Industrie und stellt einen bedeutenden Teil der künftigen NATO-Sicherheitsarchitektur dar.
Im April gab Neuseelands Verteidigungsministerium die Auswahl des Hubschraubers NH90 als Ersatz für die alternde Transporthelikopter-Flotte der Royal New Zealand Air Force bekannt.
Ein Serienmodell des senkrecht startenden Lenkflugkörpersystems Mica wurde im Februar erfolgreich getestet.
Die Auswahl als bevorzugter Bieter durch die Royal Air Force im Februar markierte den strategischen Durchbruch des Konzerns im Tankflugzeug-Geschäft.
Im Januar startete die Produktion der A400M.
Südafrika schloss sich im April dem A400M-Programm als Partner an und wird sich an Entwicklung, Fertigung und Wartung des weltweit modernsten militärischen Transportflugzeugs beteiligen.
Im Raumfahrtgeschäft liegt die EADS auf Kurs für höhere Rentabilität:
Im Februar startete die neue, leistungsgesteigerte Ariane 5 ECA erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou.
EADS Astrium lieferte den ersten Inmarsat-4-Satelliten, den weltweit anspruchsvollsten kommerziellen Telekommunikationssatelliten aus und stellte ihn erfolgreich in Dienst.
Die EADS ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Zur EADS gehören der Flugzeugbauer Airbus, der weltweit größte Hubschrauber-Hersteller Eurocopter und das Joint Venture MBDA, der führende internationale Lenkflugkörperhersteller. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, agiert als Hauptauftragnehmer für das Trägersystem Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist der wichtigste industrielle Teilnehmer am Programm für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
Kontakt:
Rainer Ohler
Tel.: +49 89 60 73 42 35
Patrice Kreis
Tel.: +33 1 42 24 20 63
Miguel Sanchez
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Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.
Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Referenzdokument des Unternehmens vom 19. April 2005 entnommen werden.
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