EADS richtet 40. Regionalwettbewerb "Jugend forscht/Schüler experimentieren" aus
Kreative Ideen der Jungforscher bringen Innovationen für die Zukunft
München, 24
Februar
2005
„Der nächste Level“ ist im Jahr 2005 das Ziel von "Jugend forscht/Schüler experimentieren". Was bisher Computerspielern vorbehalten war, wird nun in die Realität übertragen. Denn auch hier können neue Level entdeckt, knifflige Aufgaben gelöst und mit Fantasie und Kreativität selbst Unmögliches durchgespielt werden.
An Europas größtem Nachwuchswettbewerb für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik nehmen heuer über sieben Prozent mehr forschungsbegeisterte Jugendliche teil als im Vorjahr. Aus der Region München/Oberbayern bewerben sich 78 junge Forscher für den nächsten Level im Wettbewerb.
Dafür haben Teilnehmer beispielsweise einen laufenden Roboter aus Plastikbausteinen entwickelt oder sich mit Hilfe eines selbstgebauten Modells Schutzmaßnahmen gegen Lawinen überlegt. Ein weiteres Team hat einen Schafkopfratgeber erstellt, der auf stochastischen Grundlagen basiert, während sich eine andere Gruppe damit beschäftigt, Sportler vor Verletzungen zu schützen. Was geplagte Eltern aufgrund des Schlafverhaltens von Kleinkindern mitmachen, stand ebenfalls im Blickpunkt der jungen Forscher.
Am 23. und 24. Februar präsentieren die Forscher bei der EADS in Ottobrunn bei München ihre insgesamt 50 Projekte. Als ein weltweit führendes Luft- und Raumfahrtunternehmen verfügt die EADS über eine lange Forschungstradition am Standort Bayern und ist zum 38. Mal Pate des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ in der Region München/Oberbayern.
Für Reinhard Havers, Geschäftsführer Personal der EADS, liegt der Grund für diese langjährige Partnerschaft auf der Hand: „Die EADS als Hochtechnologie-Konzern ist auf die Kreativität junger Menschen angewiesen. Innovation und Forschung sind im globalen Wettbewerb entscheidend. Sie sichern unsere Zukunft und vor allem die der Jugend."
Als besonderen Anreiz für die Teilnehmer mit luft- und raumfahrtbezogenen Projekten, vergibt die EADS-Forschung zwei je einwöchige Praktika im Forschungszentrum Ottobrunn. Außerdem hat sie für die erfolgreichste Schule einen Ausflug mit 40 Schülern zur Flugwerft Schleißheim ausgelobt.
Die Teilnehmer stellen Arbeiten der Fachgebiete Mathematik/Informatik, Physik, Technik und Chemie, sowie Arbeitswelt und Biologie der Öffentlichkeit und der Jury vor. Die Sieger werden die Region München/Oberbayern beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ vom 4. bis 7. April und „Schüler experimentieren“ vom 18. bis 19. April vertreten.
Überreicht werden die zahlreichen Geld- und Sachpreise vom Regierungspräsidenten von Oberbayern, Werner-Hans Böhm, der Wettbewerbsleiterin Andrea Schuck und dem Patenbeauftragten der EADS, Werner Bosch, im Rahmen der Festveranstaltung am 24. Februar im Pavillon der EADS Zentrale in Ottobrunn. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums findet eine Gesprächsrunde zum Thema „40 Jahre Erfolg von Jugend forscht“ statt. Ehemalige Bundessieger, Wettbewerbsleiter sowie Vertreter von Wirtschaft und Politik unternehmen dabei einen Streifzug durch vier Jahrzehnte voller kreativer Ideen und Entwicklungen.
„Wir ermuntern die Jugendlichen, zu entdecken, was sie bisher noch nicht gesehen haben, zu erleben, was sie noch nicht kannten und zu erforschen, was sie bisher noch nicht wussten“, sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e.V.
Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 30,1 Milliarden im Jahr 2003 und rund 109.000 Mitarbeitern. Zur EADS gehören der Flugzeughersteller Airbus, das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter und das Joint-Venture MBDA, der zweitgrößte Lenkflugkörperproduzent der Welt. EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, Hauptauftragnehmer für die Trägerrakete Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist größter industrieller Partner für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
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