Toulouse, 09
November
2005
Airbus hat das 50. Flugzeug seiner Airbus Corporate Jetliner-Familie (ACJ) verkauft – ein Meilenstein, der den Erfolg dieser Produktpalette auf vielfältigen Märkten unterstreicht: Airbus ACJ sind für private Eigentümer und Unternehmen ebenso attraktiv wie für Executive Airlines und als Regierungsflugzeuge. Der Meilenstein wurde mit der Bestellung von vier Flugzeugen erreicht, die einem ungenannten Kunden im Laufe dieses Jahres erteilt wurde.
Der Airbus Corporate Jetliner (ACJ) wurde 1997 als Business Jet-Ausführung der A319 eingeführt und erstmals Ende 1999 an einen Kunden ausgeliefert. In den letzten drei Jahren erreichte Airbus das für die ACJ-Familie angestrebte Ziel, mindestens die Hälfte der Gesamtverkäufe von Geschäftsreiseflugzeugen der obersten Kategorie für sich zu verbuchen – ein Markt, der auf etwa 15 Flugzeuge jährlich geschätzt wird.
Neun ACJ, die noch zur Auslieferung im Laufe dieses Jahres vorgesehen sind, und elf Neuaufträge seit Anfang 2005 sind dabei ein klarer Beleg für den kontinuierlich wachsenden Erfolg dieses Airbus-Produkts. „Alle unsere autorisierten Kabinenausstatter sind gerade dabei eines oder mehrere Flugzeuge fertig zu stellen, was auch zeigt, dass wir in der Lage sind, die erforderlichen Ausstattungskapazitäten für unsere Kunden zu sichern,“ sagte Richard Gaona, Airbus Vice President Executive and Private Aviation.
Auch nach 50 verkauften Flugzeugen der ACJ-Familie bestellen die Kunden weiter und zeigen zudem Interesse an Privatausführungen größerer Airbus-Flugzeuge wie der A340-600 und der A380 mit zwei durchgehenden Passagierdecks. Erst kürzlich konnte Airbus beispielsweise den Verkauf der ersten A340-600 in VIP-Ausführung verbuchen.
„Die Airbus ACJ-Familie hat neue Maßstäbe im Hinblick auf Komfort, Geräumigkeit und Modernität von Geschäftsreiseflugzeugen der obersten Kategorie gesetzt, ohne dabei jedoch wesentlich mehr zu kosten,“ so Richard Gaona weiter. „Und sobald die Kunden dies erkennen, werden sie auch den zusätzlichen Raum verlangen, der so viel zu einer angenehmeren und produktiveren Art des Reisens beiträgt.“
Zu den Unternehmen, die Flugzeuge der ACJ-Familie in Auftrag gegeben haben, zählen Aero Services Executive aus Frankreich, die Al Kharafi Group aus Kuwait, Blue Moon Aviation aus den USA, DaimlerChrysler aus Deutschland, Eurofly aus Italien, National Air Services aus Saudi-Arabien, PrivatAir aus der Schweiz, die UB Group aus Indien und Qatar Airways.
Weitere Kunden sind die Regierungen Aserbaidschans, Brasiliens, Frankreichs, Italiens, Thailands und Venezuelas, die Leasing-Unternehmen CIT Aerospace und SALE sowie ungenannte Auftraggeber.
Die Flugzeuge der Airbus ACJ-Familie bieten die beste Kabine ihrer Klasse: Der Passagierraum ist doppelt so breit wie bei herkömmlichen Geschäftsreiseflugzeugen und weist das dreifache Volumen auf. Als Sonderausführung der A319 – einem Mitglied der modernsten und erfolgreichsten Flugzeugfamilie der Welt – ist der ACJ zudem als einziges Geschäftsflugzeug auch für den Einsatz im normalen Personenverkehr zugelassen; einzigartig sind darüber hinaus die Cockpit-Kommunalität mit anderen Airbus-Flugzeugen, die moderne Fly-by-Wire-Technik und die Möglichkeit automatischer Landungen nach Kategorie 3B (Category 3B Autoland). Die Kosten liegen dabei trotz der außergewöhnlich hohen Qualität und unübertroffenen Werthaltigkeit auf ähnlichem Niveau wie die für Konkurrenzmodelle der gleichen Kategorie.
Diese besonderen Merkmale machen die Airbus ACJ-Familie zu einem leistungsfähigen Produktivitätswerkzeug für Unternehmen, das quasi alle Anforderungen erfüllen kann. So ist das Flugzeug in der Lage, zehn Führungskräfte in einer luxuriösen VIP-Kabine über 11 100 km/6 000 nm zu befördern, so dass beispielsweise ab London ohne Zwischenlandung Beijing, Johannesburg oder Los Angeles erreicht werden kann. Darüber hinaus kann der ACJ ebenfalls 48 Passagiere mit exklusivem Komfort über Entfernungen von bis zu 8 300 km/4 500 nm tragen.
Airbus ist ein EADS-Unternehmen mit BAE Systems.