Fairchild-Dornier-Mitarbeiter bekommen eine Chance bei der EADSMünchen, 05 Juli 2002
Ihre gute Auftragslage macht es der EADS möglich, Fairchild Dornier und vor allem deren Mitarbeiter in der Krise zu unterstützen. „Trotz der allgemein eher angespannten Lage in der Branche braucht die EADS neue qualifizierte Mitarbeiter“, sagte Rainer Hertrich, Chief Executive Officer der EADS. „Natürlich werden wir Mitarbeitern von Fairchild Dornier in Absprache mit dem Insolvenzverwalter vor dem Hintergrund ihrer Situation jetzt vorrangig Arbeitsplätze in unserem Unternehmen anbieten. Es bleibt aber dabei, dass wir kein neues Engagement im Regionalflugzeugbau eingehen werden.“ In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung von Fairchild Dornier wird das größte europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen mehr als 400 Mitarbeitern des insolventen Flugzeugbauers Angebote unterbreiten. „Bereits in den nächsten zwei Wochen werden wir kurzfristig Bewerbertage in Oberpfaffenhofen abhalten“, so Hertrich. „Wir wollen sowohl feste Anstellungen anbieten, als auch über Zeitverträge Kapazitäten in Oberpfaffenhofen auslasten und Ingenieure befristet einstellen.“ Bedarf besteht bei der EADS vor allem in den Bereichen Militärflugzeuge, Verteidigungselektronik, Eurocopter und Airbus. Mit einem Umsatz von 30,8 Mrd. Euro im Jahr 2001 und über 100.000 Mitarbeitern ist die EADS (www.eads.net) das größte europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen und die Nummer 2 weltweit. Die EADS ist in den Bereichen zivile Luftfahrt, Hubschrauber, Raumfahrt, militärische Transport- und Kampfflugzeuge sowie Verteidigungstechnologie und Services tätig. Unter anderem hält die EADS 80 Prozent an Airbus, 75 Prozent an der Raumfahrtfirma Astrium, 100 Prozent an dem Hubschrauber-Hersteller Eurocopter, 43 Prozent am Eurofighter-Programm und 37,5 Prozent an dem Lenkflugkörper-Produzenten MBDA. Ihr Ansprechpartner:
Dr. Rainer Ohler |
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