Atlanta, 25
September
2007
Eleganz in Bewegung
Auf der NBAA-Messe 2007 enthüllen Eurocopter und Hermès exklusiv ein avantgardis-tisches Konzept: die Vereinigung von Ingenieurskunst und ästhetischem Savoir-faire.
Zwei Unternehmen – jedes für sich mit großem Namen, auch wenn ihre Branchen kaum unterschiedlicher sein könnten – haben sich ein gemeinsames Ziel gesetzt: Sie wollen beweisen, dass Hubschrauber weit über ihre klassischen Aufgaben hinauswachsen können. Das Gespann schöpfte aus seiner einzigartigen Mischung von Können und Erfahrung, um mit „L’Hélicoptère par Hermès“ ein klares, einfaches Ziel zu erreichen: den scheinbaren Konflikt zwischen stilistischer und technischer Perfektion zu überwinden und den Fluggast wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Zunächst versetzten sich Hermès und Eurocopter in die Rolle des Passagiers und betrachteten den Hubschrauber kompromisslos unter dem Aspekt eines Verkehrsmittels. Fest entschlossen, selbst die schwierigsten gestalterischen Herausforderungen zu meistern, lancieren die zwei so verschiedenen Marktführer mit „L’Hélicoptère par Hermès“ einen neuen Trend am Markt für Business-Luftfahrzeuge und nutzen die einmalige Chance, sich gegenseitig kreatives Neuland zu erschließen.
„Drehflügler sind das entscheidende fehlende Bindeglied für die Geschäftsreise von Tür zu Tür und die ideale Lösung für die ersten und die letzten paar Kilometer zwischen Innenstadt und Flughafen“, erklärt Philippe Harache, Eurocopter Senior Executive Vice President. „Dank ihrer Flexibilität sind Hubschrauber die perfekte Ergänzung zum Businessjet. In einem Klima robusten Wachstums am Markt für Geschäftsreise-Luftfahrzeuge – mit vielversprechendem Expansionspotenzial in den USA wie auch an anderen Schlüsselmärkten – wird hochwerti-gem Design in diesem Segment ein besonders hoher Stellenwert beigemessen. Durch seine Vertrautheit mit anspruchsvollsten Kundenkreisen und seiner langjährigen Erfahrung in der Kunst, die Kunden restlos zufrieden zu stellen, ist das Haus Hermès ein unverzichtbarer Partner bei der detaillierten Ausarbeitung des Projekts.“ François Taverne, Chairman von Hermès Gainier, ergänzt: „Dies ist eine echte Produktdesign-Kooperation, und angesichts unserer jeweiligen Kompetenzfelder auch eine höchst ungewöhnliche. Durch die enge Zu-sammenarbeit und die Kombination zwischen dem Können der Ingenieure von Eurocopter, dem Talent unserer Designers Gabriele Pezzini und den Fähigkeiten unserer Meisterhand-werker, bringen beide Firmen Perspektiven ein, die dem Hubschraubertransport eine neue Dimension verleihen.“
Das Team von Hermès und Eurocopter wählte für dieses Experiment die EC135 aus, den Bestseller unter Eurocopters leichten, zweimotorigen Mehrzweckhubschraubern. Die EC135 verbindet eine geräumige Kabine mit einem großzügig dimensionierten Laderaum, barriere-freien, flachen Böden, einem üppigen Platzangebot für bis zu vier Personen zuzüglich Pilo-ten und seitlichen Schiebetüren – eine ideale „Leinwand“ für die Designer und Handwerker von Hermès. Ebenso wichtig war der flüsterleise Betrieb des Hubschraubers, der ihn bei Tag und Nacht in Stadtgebieten einsatzfähig macht. Bis heute wurden mehr als 700 Exemplare der in Deutschland beheimateten EC135 verkauft, die bei den Kunden auf der ganzen Welt in höchster Achtung steht – ob als Geschäftshubschrauber oder in der Luftrettung, bei Transportflügen zu Bohrinseln oder in Missionen im polizeilichen Dienst.
Die Innenraumgestaltung des Hubschraubers lässt in allen Einzelheiten die Hermès’ urei-genste Handschrift erkennen. Die minimalistische und doch augenfällige Außenlackierung nimmt den Betrachter sofort gefangen. Der Kenner erkennt unschwer das umgestalte Lan-dewerk des Hubschraubers, um den Fluggästen den Zugang zur Maschine so einfach wie elegant zu erleichtern... und das ist nur eine von vielen tiefen Eingriffen, die Eurocopter von Hermès vorgeschlagen wurden. Wer die Schiebetüren zur Seite gleiten lässt, erblickt ein ästhetisch vollendetes, lichtdurchflu-tetes Interieur von unerwarteter Geräumigkeit. Die Kabine, die Hermès von A bis Z neu ges-taltete, um ein optimales Platzangebot zu erreichen, zeugt vom Feingefühl und Wertempfin-den der Kunsthandwerker von Hermès. Sie bietet Passagieren eine angenehme Mischung von Funktionalität, Raffinesse und Komfort. Vom Boden bis zur Decke findet sich als Oberflächenbespannung immer wieder die „Toile H“, ein Stoff, der von Hermès seit den Zwanzi-gerjahren zur Herstellung feinsten Reisezubehörs gewählt wird und gemeinhin als Erken-nungszeichen des edlen Pariser Hauses gilt. Sitze und Polsterbank sind handgefertigt, um höchsten Komfort zu gewährleisten, und mit natürlich genarbtem, äußerst strapazierfähigem Kalbsleder bezogen.
Auf vielfach geäußerten Wunsch haben die Kunsthandwerker von Hermès auch den Einsatz von Textilien und Leder optimiert, um die Geräusch- und Vibrationsentfaltung im Innenraum einzudämmen. Ablagen, Schubladen und Staufächer wurden eingefügt, zurückversetzt oder gänzlich aus dem Blickfeld verbannt. Weitere Neuerung: Der Passagierraum ist von der Pilo-tenkanzel durch eine Glas-Schiebetür getrennt und schafft so eine angenehme Privatatmo-sphäre. Licht fällt gefiltert vom Cockpit in die Kabine ein und gibt den Blick auf das Glas-cockpit frei, während die Piloten selbst verdeckt bleiben. Klare, symmetrische Linienführung lässt das Auge und den Geist ruhen. Philippe Harache: „Alles in allem übertrifft das von Hermès geschaffene Reisegefühl deutlich unsere Erwartungen. Käufer mit Sinn für exquisites und doch unaufdringliches Design werden hellauf begeistert sein. Unsere Vision war die eines Produkts, das Hochwertigkeit und Flair ausstrahlt und angetan ist, einer so anspruchs-vollen wie kritischen Kundschaft zu gefallen. Heute kann ich zuversichtlich behaupten: Mit „L’Hélicoptère par Hermès“ haben wir unser Versprechen eingelöst.“ Bestellungen des „L’Hélicoptère par Hermès“ werden erstmals auf der Messe der NBAA ent-gegengenommen, die ersten Auslieferungen des weltweit offerierten Hubschraubers sind für 2008 geplant.