Stand: 08  November  2007 Weiterempfehlen DruckenDrucken
 

Herausforderungen in wichtigen Entwicklungsprogrammen belasten Geschäftserholung von EADS

  • Neunmonats-EBIT* fällt auf € -343 Mio.
  • EBIT* der ersten neun Monate vorwiegend belastet durch: Kosten für A400M (gebucht im dritten Quartal 2007) sowie Aufwendungen für Power8 und A350 XWB (beide gebucht im ersten Halbjahr 2007)
  • EADS erwartet für 2007 ein EBIT* an der Gewinnschwelle
  • Free Cash Flow verbessert dank höherer Beiträge aus dem operativen Geschäft; Nettoliquidität lag bei € 4,5 Mrd.
  • Auftragseingang mehr als verdreifacht

Amsterdam, 08  November  2007

EADS (Börsenkürzel: EAD) verzeichnete in den ersten neun Monaten eine starke operative Leistung und großen Markterfolg in etablierten Programmen. Das EBIT* des Unternehmens wurde allerdings von Kosten für neue Programme und Restrukturierungen beeinträchtigt. Vor allem die finanziellen Auswirkungen der gegenwärtigen Situation im A400M-Programm führten dazu, dass EADS die EBIT*-Prognose für 2007 aktualisiert. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein EBIT* an der Gewinnschwelle.

„Wir müssen weiter auf der Hut sein. Die anhaltende Verschlechterung des US-Dollars zeigt, wie notwendig es ist, das Power8-Programm umzusetzen und um zusätzliche Maßnahmen zu erweitern. Aufgrund des schwachen US-Dollars und der Komplexität von Programmen, die unsere zukünftige Wettbewerbsposition bestimmen – in technologischer wie auch in vertraglicher Hinsicht – müssen wir weiterkämpfen: für niedrigere Kosten, für eine optimale Umsetzung und – im Fall der A400M – für angemessene Unterstützung durch Partner und Kunden gleichermaßen. Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von EADS zu erhalten, führt an zusätzlichen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung kein Weg vorbei“, sagte der CEO von EADS, Louis Gallois. „Gleichzeitig verbessern unsere Geschäftsbereiche weiter ihre operative Leistung und bilden so ein solides wirtschaftliches Fundament.“

In den ersten neun Monaten 2007 hat Airbus seine Auslieferungen auf 330 Flugzeuge, vor allem bei der A320-Familie, gesteigert und erste Einsparungen im Restrukturierungsprogramm Power8 erzielt. Zudem wurde die erste A380 ausgeliefert und am 25. Oktober bei Singapore Airlines in Dienst gestellt. Auch Eurocopter fuhr erfolgreich die Produktion von Serienhubschraubern und das Dienstleistungsgeschäft hoch. EADS Astrium profitierte vom höheren Umfang der Paradigm-Dienstleistungen und steigerte die Produktionsrate der Ariane 5. Im Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit gelangen sowohl Military Air Systems als auch Defence and Communication Systems operative Verbesserungen.

Der Umsatz belief sich auf € 27,8 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 27,5 Mrd.). Ausschlaggebend dafür waren höhere Airbus-Auslieferungen (330 gegenüber 320 in den ersten neun Monaten 2006) sowie steigende Geschäftsvolumina bei Eurocopter und EADS Astrium. Der Konzernumsatz entwickelte sich leicht positiv trotz verminderter Umsatzrealisierung im A400M-Programm (€ -677 Mio.) und der Belastung durch den US-Dollar in Höhe von € -660 Mio.

In den ersten drei Quartalen 2007 fiel das EBIT* (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) auf € -343 Mio. gegenüber € 1.426 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Stark belastet wurde das EBIT* durch konzernweite Kosten im A400M-Programm in Höhe von € 1,37 Mrd. (davon € 1,1 Mrd. bei Airbus), die im dritten Quartal gebucht wurden. Das EBIT* der ersten neun Monate wurde zudem von Kosten für das Restrukturierungsprogramm Power8 und für den Programmstart der A350 XWB bei Airbus beeinträchtigt (beide gebucht im ersten Halbjahr 2007). Dennoch verzeichnete EADS in den ersten neun Monaten 2007 eine anhaltende Verbesserung seines Geschäfts in etablierten Programmen. So trugen vermehrte Auslieferungen bei Airbus und Wachstum im zivilen Hubschrauber-, im Raumfahrt- und im Verteidigungsgeschäft positiv zum EBIT* bei.

Beim Konzernergebnis verzeichnete EADS einen Verlust von € -705 Mio. (Konzernergebnis im Vorjahreszeitraum: € 867 Mio.) oder € -0,88 je Aktie (Gewinn je Aktie im Vorjahreszeitraum: € 1,08).

In den ersten neun Monaten 2007 erhöhten sich die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) auf € 1.906 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 1.691 Mio.). Dies spiegelt die anhaltenden Entwicklungsprogramme bei Airbus wider.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen stieg auf € 216 Mio. (Vorjahreszeitraum: € -695 Mio.). Gründe dafür sind der gestiegene Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft sowie eine verminderte Investitionstätigkeit. Zuflüsse aus mehr erhaltenen Kundenanzahlungen konnten den Vorratsaufbau und höhere Zahlungen an Zulieferer nur teilweise ausgleichen. Auch der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen verbesserte sich auf € 159 Mio. (Vorjahreszeitraum: € -153 Mio.), da die oben beschriebenen positiven Auswirkungen zum Teil durch Abflüsse bei Kundenfinanzierungen aufgezehrt wurden. Im Verlauf der ersten neun Monate 2007 erhöhte sich die Nettoliquidität leicht auf € 4,5 Mrd. (Jahresende 2006: € 4,2 Mrd.).

EADS erzielte einen Auftragseingang von € 82,6 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 25,7 Mrd.). Dieser Anstieg resultiert aus einem deutlichen Aufschwung bei Airbus (plus 374 Prozent), Eurocopter (plus 43 Prozent) sowie Verteidigung und Sicherheit (plus 38 Prozent). Im zivilen Flugzeug- und Hubschraubergeschäft profitierte der Konzern von der anhaltend hohen Nachfrage ebenso wie von seinem überaus attraktiven Produktangebot. Das Wachstum wurde durch den schwachen US-Dollar gebremst.

Bis Ende September 2007 stieg der Auftragsbestand auf € 304,7 Mrd. (Jahresende 2006: € 262,8 Mrd.) und dies trotz einer Wertanpassung um € -13 Mrd. aufgrund eines schwächeren US-Dollars. Die Beiträge des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Den Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft baute der Konzern dank neuer Aufträge für Eurocopter, EADS Astrium sowie Verteidigung und Sicherheit weiter aus. Zum 30. September 2007 erreichte er einen Wert von € 55,4 Mrd. (Jahresende 2006: € 52,9 Mrd.). Ende September beschäftigte EADS 117.266 Mitarbeiter (Jahresende 2006: 116.805).

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2007 erwartet EADS einen sehr geringen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, vor allem aufgrund eines angenommenen Wechselkurses von € 1 = US$ 1.40. Dabei wird von 440 bis 450 Flugzeugauslieferungen bei Airbus ausgegangen.
Davon ausgehend, dass alle anderen Einflussfaktoren unverändert bleiben, erwartet EADS für das Gesamtjahr 2007 ein EBIT* an der Gewinnschwelle. Dies spiegelt die zufriedenstellenden Ergebnisse in den soliden und etablierten Programmen des Konzerns sowie den geringer als erwartet ausfallenden Preisrückgang für ausgelieferte Flugzeuge wider.

Dieser Ausblick basiert auf denselben Annahmen hinsichtlich des A400M-Programms, die auch den im dritten Quartal gebuchten Kosten zugrunde lagen. Darüber hinaus ist der mögliche Einfluss von kurzfristigen Währungsschwankungen auf Neubewertungen bestehender Rückstellungen nicht berücksichtigt.

EADS erwartet für 2007 einen Free Cash Flow von über € 1 Mrd., vorausgesetzt, dass die Veräußerung von Umsatzleistungen des britischen Verteidigungsministeriums für das Paradigm-Programm rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Sollte dies nicht erreicht werden, wird in jedem Fall ein positiver Free Cash Flow erwartet.

Geschäftsbereiche verfügen über solide Grundlagen

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Airbus verbesserte sich leicht auf € 18.856 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 18.570 Mio.) aufgrund eines positiven Volumeneffekts und trotz geringerer Umsatzrealisierung im A400M-Programm (€ -250 Mio. entsprechend dem internen Arbeitsanteil von Airbus) und negativer Auswirkungen des US-Dollars in Höhe von € -660 Mio. In den ersten drei Quartalen 2007 lieferte Airbus 330 Flugzeuge aus (Vorjahreszeitraum: 320 Flugzeuge). Das EBIT* fiel auf € -677 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 1.150 Mio.), vorwiegend belastet durch Kosten aufgrund des geänderten A400M-Auslieferungszeitplans. Darüber hinaus wurde das EBIT* der ersten neun Monate beeinträchtigt von einer Restrukturierungsrückstellung für das Power8-Programm und Kosten für den Programmstart der A350 XWB, die beide im ersten Halbjahr 2007 gebucht wurden. Des weiteren drückten höhere F&E-Aufwendungen das EBIT*. Unterstützt wurde es dagegen von einem verstärkten Umsatz-Leverage-Effekt und ersten Power8-Einsparungen.

Das Restrukturierungsprogramm Power8 ist unverzichtbar für die langfristige Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit von EADS. Mit der zum 1. Oktober erfolgten Einführung einer neuen integrierten und transnationalen Organisationsstruktur, um Zusammenarbeit und Prozesse harmonisieren zu können, erzielte Airbus einen wichtigen Meilenstein. Hinsichtlich der Reduzierung von Overhead-Kosten wurden Vereinbarungen mit Sozialpartnern erzielt; diese sollen nun umgesetzt werden. Bei der Auswahl langfristiger Partner für mehrere Standorte kommt Airbus weiter voran. Auch alle anderen Module verzeichneten Fortschritte und bis zum Jahresende erwartet Airbus Einsparungen in Höhe von € 300 Mio. für das Geschäftsjahr 2007.

Die anhaltende starke Marktnachfrage in der zivilen Luftfahrt führte zu neuen Aufträgen über das gesamte Airbus-Portfolio hinweg. In den ersten neun Monaten 2007 gingen bei Airbus Brutto-Bestellungen über 854 Flugzeuge ein. Größter Beliebtheit erfreute sich die A320-Familie, von der die Kunden 525 Flugzeuge bestellten. Airbus erhielt 320 Aufträge über Langstreckenflugzeuge und verkaufte neun weitere A380. Bis Ende September lagen für dieses Flugzeug 173 Festbestellungen und Kaufzusagen vor. Die Ankündigung von British Airways, zwölf A380 bestellen zu wollen, unterstrich erneut deren Attraktivität. Die erste A380 wurde am 15. Oktober an Singapore Airlines ausgeliefert und hat vor kurzem ihren Liniendienst aufgenommen. Für die A350 XWB lagen 154 Festbestellungen vor. Zum 30. September belief sich der Auftragsbestand von Airbus auf € 248,5 Mrd. basierend auf Listenpreisen (Jahresende 2006: € 210,1 Mrd.). Dies entspricht 2.994 Flugzeugen (Jahresende 2006: 2.533 Flugzeuge).

Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge verzeichnete einen Umsatzrückgang auf € 1.014 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 1.699 Mio.). Ursache dafür ist die geringere Umsatzrealisierung im A400M-Programm (€ -677 Mio.) verglichen mit den ersten neun Monaten des Vorjahres. Das EBIT* für die ersten neun Monate 2007 betrug € -144 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 22 Mio.) und spiegelte vor allem Kosten im Zuge des geänderten A400M-Auslieferungszeitplans sowie Wertminderungen infolge einer Neubewertung langsam drehender Vorräte im Missionsflugzeugbereich wider.

Im britischen Tankflugzeugprogramm FSTA (Future Strategic Tanker Aircraft) hat das AirTanker-Konsortium (EADS ist daran mit 40 Prozent beteiligt und für das Bereitstellen der Flugzeug-Plattformen zuständig) bedeutende Fortschritte erzielt: einerseits beim Ausfertigen des vertraglichen Rahmens mit dem britischen Verteidigungsministerium und andererseits bei der Auswahl von Kapitalgebern und der Finanzierungsstruktur dieses privatwirtschaftlich finanzierten Beschaffungsvorhabens (Private Finance Initiative, PFI). Das Tankauslegersystem ARBS, das der Geschäftsbereich derzeit am Markt einführt, befindet sich in der Endphase seiner Entwicklung und setzt seine Flugtests fort.

Von der spanischen Luftwaffe erhielt der Geschäftsbereich im Juli eine Bestellung über zwei zusätzliche militärische Transportflugzeuge vom Typ C-295. Im Oktober bestellte die kolumbianische Luftwaffe vier C-295 und drei weitere dieser Flugzeuge wurden von der chilenischen Marine geordert; die polnische Regierung bestellte zwei weitere Flugzeuge vom Typ C-295. Ende September 2007 betrug der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Militärische Transportflugzeuge € 19,6 Mrd. (Jahresende 2006: € 20,3 Mrd.).

Im Geschäftsbereich Eurocopter wuchs der Umsatz in den ersten neun Monaten 2007 um zehn Prozent auf € 2.599 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 2.364 Mio.), vor allem aufgrund steigender Serienhubschrauber-Auslieferungen und zunehmender Kundendienstaktivitäten. Trotz eines vorteilhaften Produkt-Mix und Volumensteigerungen – vor allem bei zivilen Hubschraubern – verringerte sich das EBIT* des Geschäftsbereichs auf € 113 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 131 Mio.). Es wurde belastet von einer Anpassung der Gesamtkosten (Cost at Completion) im NH90-Programm, die im ersten Halbjahr 2007 gebucht wurde. Von Januar bis September 2007 übergab Eurocopter 319 Hubschrauber an Kunden – 24 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im LUH-Programm (Light Utility Helicopter) lieferte Eurocopter acht Hubschrauber vom Typ UH-72A an die US-amerikanischen Streitkräfte. Insgesamt sind bislang zwölf dieser Hubschrauber in Dienst gestellt worden – allesamt früher als geplant.

Neben Erfolgen im militärischen Hubschraubergeschäft konnte Eurocopter seine Position als bedeutender Zulieferer der Öl- und Gasindustrie deutlich ausbauen. Zudem erhielt Eurocopter für verschiedene Marktsegmente wichtige Aufträge von nordamerikanischen Kunden. Die starke Nachfrage führte zu einem Rekordauftragseingang – 43 Prozent höher als in den ersten drei Quartalen 2006. Bis Ende September 2007 wurden 658 Hubschrauber bestellt (Vorjahreszeitraum: 471 Hubschrauber). Damit belief sich der Auftragsbestand auf 1.413 Hubschrauber (Jahresende 2006: 1.074) in einem Gesamtwert von € 13,9 Mrd. (Jahresende 2006: € 11,0 Mrd.).

EADS Astrium erfüllte die Erwartungen und erzielte ein Umsatzwachstum von zwölf Prozent auf € 2.191 Mio. gegenüber € 1.960 Mio. im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Entwicklung resultiert aus dem Hochlauf der Paradigm-Dienstleistungen, einer steigenden Produktionsrate für die Ariane 5 und einem wachsenden Geschäft mit ballistischen Flugkörpern. Das EBIT* schnellte auf € 71 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 48 Mio.), vor allem dank höherer Volumina im Trägerraketen- und im Dienstleistungsgeschäft.

Bislang wurden in diesem Jahr vier erfolgreiche Ariane-5-Starts absolviert, bis zum Jahresende sind zwei weitere geplant. In den ersten drei Quartalen 2007 erhielt EADS Astrium Aufträge über vier Telekommunikationssatelliten, die den Auftragsbestand auf insgesamt 15 Satelliten erhöhten. Für Yahsat in Abu Dhabi wird EADS Astrium ein Satellitenkommunikationssystem errichten. Ende September 2007 verfügte der Geschäftsbereich über einen Auftragsbestand von € 12,8 Mrd. (Jahresende 2006: € 12,3 Mrd.).

Der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit erzielte einen Umsatz von € 3.414 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 3.553 Mio.) trotz eines geringeren Umsatzes im Lenkflugkörpergeschäft. Das EBIT* betrug € 133 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 160 Mio.). Dies spiegelt in erster Linie höhere Einmaleffekte im Jahr 2006 wider, insbesondere aus der Veräußerung von LFK an MBDA. Die verbesserte operative Leistung bei Military Air Systems und Defence and Communication Systems glich diese Einmaleffekte des Vorjahres teilweise aus; strukturelle Kosten wurden verringert.

Im Lenkflugkörpergeschäft erhielt der Geschäftsbereich einen Auftrag des britischen Verteidigungsministeriums über das Luftverteidigungssystem Rapier. Im September einigten sich die Regierungen von Saudi-Arabien und Großbritannien auf die Beschaffung von 72 Eurofighter-Flugzeugen. EADS wird von diesem Vertrag entsprechend des Arbeitsanteils am Eurofighter profitieren. Dank neuer Aufträge im Geschäftsfeld Global Security – einschließlich des britischen FireControl-Systems – sowie hinsichtlich Eurofighter und EuroHawk erreichte der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Ende September einen Wert von € 18,1 Mrd. (Jahresende 2006: € 17,6 Mrd.).

Das institutionelle sowie das Sicherheits- und Verteidigungsgeschäft der EADS unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Wesentliche Kennzahlen wie Umsatz, EBIT* und Cash-Flow fallen in den ersten Quartalen üblicherweise geringer aus und lassen daher keine Rückschlüsse auf das Gesamtjahr zu.

Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einem EADS-Geschäftsbereich):

Die Übrigen Aktivitäten (ATR, EADS EFW, EADS Socata und
EADS Sogerma) erzielten einen Umsatz in Höhe von € 877 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 922 Mio.) Dies resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung der Wartungsaktivitäten von EADS Sogerma an die TAT Group im Jahr 2006 und wurde durch höhere Umsätze bei ATR, EADS EFW und EADS Socata teilweise ausgeglichen. Das EBIT* stieg deutlich auf € 69 Mio. gegenüber € -187 Mio. im Vergleichzeitraum des Vorjahres, als es durch Kosten im Zusammenhang mit der Geschäftsveräußerung bei EADS Sogerma belastet wurde. In den ersten drei Quartalen 2007 leisteten alle vier Gesellschaften positive Beiträge.

Der Regionalflugzeughersteller ATR konnte in den ersten drei Quartalen Aufträge über 75 Flugzeuge verzeichnen, unterstützt von einem sehr positiven Marktumfeld für Turboprop-Flugzeuge. Bis Ende September führte dies zu einem Auftragsbestand von 165 Flugzeugen. Vor kurzem kündigte ATR die Markteinführung der neuesten Mitglieder seiner Flugzeugfamilie an: die ATR 42-600 und die ATR 72-600 werden die modernsten technologischen Errungenschaften – neue Flugsteuerung, neues Triebwerk, mehr Nutzlast – und die bewährte Effizienz der heutigen Modelle vorteilhaft verbinden.

EADS EFW übergab 14 umgerüstete Frachter an Kunden und erzielte dank steigender Airbus-Produktionsraten weiteres Wachstum im Geschäft mit Flugzeugkomponenten. Im Rahmen der gemeinsamen Umrüstung von Flugzeugen der A320-Familie zu Frachtern haben die Partner mit dem Aufbau entsprechender Zentren in Deutschland und Russland begonnen.

EADS Socata lieferte 28 Flugzeuge vom Typ TBM 850 aus, im Verlauf der ersten neun Monate 2007 gingen 61 neue Bestellungen für dieses Modell ein. Dies unterstreicht den internationalen Markterfolg dieses schnellen einmotorigen Turboprop-Flugzeugs. Der Auftragsbestand für die TBM 850 belief sich Ende September 2007 auf 58 Flugzeuge. Zum gleichen Zeitpunkt betrug der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten € 2,3 Mrd. (Jahresende 2006: € 2,3 Mrd.).

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 39,4 Milliarden im Jahr 2006 und rund 117.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören der Flugzeughersteller Airbus, das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter und EADS Astrium, die europäische Nummer 1 im Raumfahrtgeschäft mit Programmen wie Ariane und Galileo. Die Sparte Verteidigung und Sicherheit bietet ihren Kunden umfassende Systemlösungen an, ist für EADS größter Partner im Eurofighter-Konsortium und wesentlicher Anteilseigner am Lenkflugkörperhersteller MBDA. Die Sparte Militärische Transportflugzeuge entwickelt die A400M.

EADS Corporate Communications:

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Edmund Reitter Tel.: +49 89 60 73 45 10
Corinne Meutey Tel.: +33 1 42 24 20 63
José María Palomino Tel.: +34 91 5 85 77 88

EADS – Neunmonatszahlen 2007

(Beträge in Euro)

EADS-Konzern 01-09 2007 01-09 2006
Veränd.
Umsatz, in Mio.
davon Verteidigung, in Mio.
27.767
5.921
27.469
5.921
+1%
+/-0%
EBITDA (1) (4) , in Mio. 803 2.564
-69%
EBIT (2) (4) , in Mio. -343 1 426

Forschungs- und Entwicklungskosten,
in Mio.
1.906 1.691
+13%
Konzernergebnis (Net Income) (3) (4) , in Mio. -705
867

Gewinn je Aktie (3) (4) -0,88
1,08

Free Cash Flow (FCF), in Mio. 159 -153

FCF vor Kundenfinanzierungen, in Mio. 216 -695

Auftragseingang (5) , in Mio. 82.559
25.688
+221%

EADS-Konzern 30 Sep 2007 31. Dez. 2006
Veränd.
Auftragsbestand (5) , in Mio.
davon Verteidigung, in Mio.
304.708
55.373
262.810
52.933
+16%
+5%
Nettoliquidität, in Mio. 4.514
4.229
+7%
Beschäftigte 117.266
116.805
+/-0%
  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Die EADS veränderte im Jahr 2006 ihre Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für die ersten neun Monate 2006 um € 33 Mio. angepasst (Airbus: € 9 Mio.; Eurocopter: € 6 Mio.; EADS Astrium: € 3 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 12 Mio.; Zentrale: € 3 Mio.). Das EBIT* für das dritte Quartal 2006 wurde um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.;
    Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio.; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf von Gebäuden in Velizy (beide im ersten Halbjahr 2007 realisiert), dem Verkauf der Standorte in Neuaubing und Nabern sowie positive Ergebnisbeiträge von Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Umsatz EBIT (2) (4)
01-09 2007 01-09 2006 Veränd. 01-09 2007 01-09 2006 Veränd.
Airbus
18.856 18.570
+2%
-677 1.150

Militärische Transportflugzeuge 1.014 1.699
-40%
-144 22

Eurocopter 2.599 2.364
+10%
113
131
-14%
EADS Astrium
2.191
1.960
+12%
71
48
+48%
Verteidigung und Sicherheit 3.414 3.553
-4%
133
160
-17%
Zentrale / Konsolidierung -1.184 -1.599

92 (6)
102

Übrige Aktivitäten (7)
877 922
-5%
69
-187

Gesamt 27.767
27.469
+1%
-343
1.426

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Die EADS veränderte im Jahr 2006 ihre Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für die ersten neun Monate 2006 um € 33 Mio. angepasst (Airbus: € 9 Mio.; Eurocopter: € 6 Mio.; EADS Astrium: € 3 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 12 Mio.; Zentrale: € 3 Mio.). Das EBIT* für das dritte Quartal 2006 wurde um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.;
    Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio.; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf von Gebäuden in Velizy (beide im ersten Halbjahr 2007 realisiert), dem Verkauf der Standorte in Neuaubing und Nabern sowie positive Ergebnisbeiträge von Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Auftrags-
eingang (5)
Auftrags-
bestand (5)
01-09 2007 01-09 2006 Veränd. 30 Sep 2007 31. Dez. 2006 Veränd.
Airbus
69.667 14.698
+374%
248.540 210.115
+18%
Militärische Transportflugzeuge 359 856
-58%
19.630 20.337
-3%
Eurocopter
5460 3.825
+43%
13.904 11.042
+26%
EADS Astrium
2.819 3.441
-18%
12.802 12.263
+4%
Verteidigung und Sicherheit
3.997 2.897
+38%
18.112 17.570
+3%
Zentrale / Konsolidierung -897 -1.160

-10.547 -10.809

Übrige Aktivitäten (7)
1.154 1.131
+2%
2.267 2.292
-1%
Gesamt 82.559 25.688
+221%
304.708 262.810
+16%
  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Die EADS veränderte im Jahr 2006 ihre Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für die ersten neun Monate 2006 um € 33 Mio. angepasst (Airbus: € 9 Mio.; Eurocopter: € 6 Mio.; EADS Astrium: € 3 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 12 Mio.; Zentrale: € 3 Mio.). Das EBIT* für das dritte Quartal 2006 wurde um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.;
    Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio.; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf von Gebäuden in Velizy (beide im ersten Halbjahr 2007 realisiert), dem Verkauf der Standorte in Neuaubing und Nabern sowie positive Ergebnisbeiträge von Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

EADS – Ergebnisse für das dritte Quartal (Q3) 2007

(Beträge in Euro)

EADS-Konzern Q3 2007 Q3 2006
Veränd.
Umsatz, in Mio. 9.274 8.489
+9%
EBIT (2) (4) , in Mio -710 -228

Konzernergebnis(3) (4) , in Mio -776 -189

Gewinn je Aktie (3) (4)
-0,97 -0,24

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Die EADS veränderte im Jahr 2006 ihre Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für die ersten neun Monate 2006 um € 33 Mio. angepasst (Airbus: € 9 Mio.; Eurocopter: € 6 Mio.; EADS Astrium: € 3 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 12 Mio.; Zentrale: € 3 Mio.). Das EBIT* für das dritte Quartal 2006 wurde um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.;
    Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio.; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf von Gebäuden in Velizy (beide im ersten Halbjahr 2007 realisiert), dem Verkauf der Standorte in Neuaubing und Nabern sowie positive Ergebnisbeiträge von Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Umsatz EBIT (2) (4)
Q3 2007 Q3 2006 Veränd. Q3 2007 Q3 2006 Veränd.
Airbus
5.967 5.416
+10%
-696 -347

Militärische Transportflugzeuge 707 455
+55%
-115 16

Eurocopter 955 891
+7%
78
43
+81%
EADS Astrium
771 687
+12%
24
10
+140%
Verteidigung und Sicherheit 1.179 1.279
-8%
56
56
+/-0%
Zentrale / Konsolidierung -574 -501

-77
38

Übrige Aktivitäten (7)
269 262
+3%
20
-44

Gesamt 9.274 8.489
+9%
-710
-228

  1. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  2. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  3. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  4. Die EADS veränderte im Jahr 2006 ihre Bilanzierungsmethode zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen vom Korridor-Ansatz zum Eigenkapital-Ansatz, d.h. sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen und mindern dabei erfolgsneutral das Eigenkapital. Folglich wurde das EBIT* für die ersten neun Monate 2006 um € 33 Mio. angepasst (Airbus: € 9 Mio.; Eurocopter: € 6 Mio.; EADS Astrium: € 3 Mio.; Verteidigung und Sicherheit: € 12 Mio.; Zentrale: € 3 Mio.). Das EBIT* für das dritte Quartal 2006 wurde um € 11 Mio. angepasst (Airbus: € 3 Mio.; Eurocopter: € 2 Mio.; EADS Astrium: € 1 Mio.;
    Verteidigung und Sicherheit: € 4 Mio.; Zentrale: € 1 Mio.).
  5. Beiträge aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand der EADS basieren auf Listenpreisen.
  6. Das EBIT* der Zentrale spiegelt den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer, dem Verkauf von Gebäuden in Velizy (beide im ersten Halbjahr 2007 realisiert), dem Verkauf der Standorte in Neuaubing und Nabern sowie positive Ergebnisbeiträge von Dassault wider.
  7. ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

Die Hauptgründe für den EBIT*-Verlust im dritten Quartal 2007 liegen bei Airbus: Die Rückstellung in Höhe von € 1,1 Mrd. für A400M-Drohverluste sowie Kosten für die A380 belasteten das Airbus-EBIT* im dritten Quartal. Die Veränderung im Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge resultiert aus dem A400M-Einfluss und Abschreibungen auf Vorräte (€ -65 Mio.). Eurocopter, EADS Astrium und die Übrigen Aktivitäten verbesserten ihr operatives Geschäft deutlich.

* EBIT

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung
(Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.

Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.

Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 25. April 2007 entnommen werden.

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