Amsterdam, 17
Januar
2007
Die laufenden Arbeiten am Konzernabschluss 2006 lassen das Management der EADS erwarten, dass der Geschäftsbereich Airbus voraussichtlich negativ zum Konzern-EBIT* für das Gesamtjahr beitragen wird.
Bestimmte Einmalaufwendungen in der Folge von Ausgleichszahlungen an Kunden, von Abschreibungen auf Anlagevermögen oder von finanziellen Auswirkungen von Power8, die ursprünglich für 2007 und später erwartet wurden, dürften nun voraussichtlich bereits 2006 berücksichtigt werden.
Zudem könnten weitere, bislang nicht erwartete A380-Kosten anfallen.
Die erwarteten positiven EBIT*-Beiträge der anderen, sich plangemäß entwickelnden EADS-Geschäftsbereiche sollten den erwarteten negativen Beitrag von Airbus zum Konzern-EBIT* 2006 in etwa ausgleichen.
Diese Annahmen des EADS-Managements erfolgen vorbehaltlich des Abschlusses der Konzernrechnungslegung 2006 und deren Billigung durch das Audit Committee und das Board of Directors. Sie wird für den 8. März 2007 erwartet. Die obigen Annahmen sind bislang nicht durch die Wirtschaftsprüfer bestätigt.
Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Zur EADS gehören der Flugzeughersteller Airbus, das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter und das Joint-Venture MBDA, der führende internationale Lenkflugkörperproduzent auf dem Weltmarkt. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, Hauptauftragnehmer für die Trägerrakete Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist einer der größten industriellen Partner für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
*EBIT
Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Abschreibungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.