Die EADS (Börsenkürzel: EAD) hat erneut starke operative und finanzielle Ergebnisse vorgelegt. In den ersten neun Monaten des Jahres 2005 erwirtschaftete das Unternehmen ein EBIT* von € 2,1 Mrd. und übertraf damit den Wert des Vorjahreszeitraums 2004 um 41 Prozent (9/2004: € 1,5 Mrd.). Die EBIT*-Marge stieg von sieben auf neun Prozent, teilte die EADS am Mittwoch mit.
Diese starken Neunmonatszahlen der EADS resultieren aus dem erneuten Anstieg der Auslieferungen bei Airbus, höheren Umsätzen und Ergebnisbeiträgen aus dem Verteidigungsgeschäft sowie der anhaltenden Rentabilitätssteigerung im Geschäftsbereich Raumfahrt.
Aufgrund dieser Resultate erhöht die EADS ihre Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2005 beim EBIT* auf € 2,75 Mrd. (2004: € 2,43 Mrd.**). Das Unternehmen erwartet einen Gewinn je Aktie von rund € 1,65 (2004: € 1,27**). Zudem rechnet die EADS mit einem Umsatzanstieg auf über € 33 Mrd. und einem stabilen Free Cash Flow.
CEOs Enders und Forgeard: „Die EADS erwartet starke Ergebnisse für 2005.“
Die CEOs der EADS, Tom Enders und Noël Forgeard, erklärten: „Der Auftragseingang bei Airbus und im Verteidigungsgeschäft hat weiter an Fahrt gewonnen und bestätigt das große Potenzial der EADS für Wachstum und Expansion. Dank überzeugender Ergebnisse in den ersten neuen Monaten können wir die Gewinnprognose für 2005 anheben. Wir erwarten, dass Airbus weiterhin die Nummer 1 bei Flugzeugauslieferungen bleibt und Eurocopter seine Führung am weltweiten Hubschraubermarkt ausbaut. Wir erwarten starke Ergebnisse für 2005.“
Mit dem Ziel höherer Flexibilität ihrer industriellen Ressourcen hat die EADS im dritten Quartal 2005 konzernweit Entwicklungs- und Produktionsprozesse überprüft und fördert weitere Synergien zwischen ihren Geschäftseinheiten und externen Partnern. Airbus stellt derzeit jeden Monat 100 bis 120 Ingenieure ein. „Die Zufriedenheit unserer Kunden und die Einhaltung unserer Zusagen stehen für uns an erster Stelle. Wir haben das Management angewiesen, von dieser Vorgabe nicht abzurücken“, erklärten die CEOs der EADS.
Starkes EBIT*-Wachstum
Der EBIT*-Anstieg geht im wesentlichen auf Airbus zurück. Das Ergebnis des Flugzeugbauers profitierte von vermehrten Auslieferungen (271 in den ersten neun Monaten 2005 gegenüber 224 im gleichen Zeitraum 2004) und höheren Kosteneinsparungen aus dem Route06-Programm. Zum EBIT*-Anstieg trugen auch die verbesserten Ergebnisse der Geschäftsbereiche Verteidigungs- und Sicherheitssysteme sowie Raumfahrt und ein höherer Beitrag der Beteiligung (46,30 Prozent) an Dassault Aviation bei. In den ersten neun Monaten 2005 stieg das EBIT* trotz eines weniger vorteilhaften durchschnittlichen Wechselkurses für die Währungssicherung von € 1 = US$ 1,04 (9/2004: € 1 = US$ 0,99).
Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) sind in den ersten neun Monaten 2005 leicht auf € 1,4 Mrd. (9/2004: € 1,6 Mrd.) zurückgegangen. Dies spiegelt in weiten Teilen den Übergang der A380-Passagierversion von der Entwicklungs- in die Produktionsphase und den Anstieg der F&E-Aktivierung für die A380 im Zusammenhang mit dem Zertifizierungsprozess wider. Für die kommenden Quartale wird aufgrund des Entwicklungshochlaufs der A380-Frachtversion und des Beginns des A350-Programms wieder mit einem Anstieg der F&E-Aufwendungen gerechnet.
Nettoliquidität weiter stabil
Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen betrug € 1,4 Mrd. in den ersten neun Monaten 2005 (9/2004: € 147 Mio.). Der starke Anstieg der Zahlungsmittelzuflüsse dank hoher Gewinne und Kundenvorauszahlungen hat den Vorratsaufbau im Zuge der A380-Industrialisierung und erhöhter Produktionsraten weitgehend ausgeglichen.
Die Nettoliquidität der EADS lag Ende September 2005 mit € 4,7 Mrd. geringfügig über dem Wert zum Ende des ersten Halbjahres 2005 (Jahresende 2004: € 4,1 Mrd.).
Konzernergebnis von € 1,025 Mrd. – Gewinn je Aktie € 1,29
Die EADS verzeichnete in den ersten neun Monaten 2005 ein Konzernergebnis (Net Income) von € 1,025 Mrd. (9/2004: € 588 Mio.) bzw. € 1,29 je Aktie (9/2004: € 0,73). Gründe für diesen Anstieg waren das starke EBIT*-Wachstum und das verbesserte Finanzergebnis.
EADS CFO Hans Peter Ring sagte: „Der eindrucksvolle Anstieg unseres Gewinns je Aktie um 77 Prozent in den ersten neun Monaten belegt die Qualität unserer Ergebnisse. Deshalb erwarten wir jetzt einen Gewinn je Aktie von rund € 1,65 für das Geschäftsjahr 2005.“
Das neunprozentige Umsatzwachstum auf € 23,4 Mrd. (9/2004: € 21,5 Mrd.) ist die Folge einer anhaltenden Belebung im Gesamtkonzern mit Ausnahme des Geschäftsbereichs Militärische Transportflugzeuge. Dort folgt die Umsatzentwicklung im wesentlichen großen Umsatzmeilensteinen aus dem A400M-Programm. Im Verteidigungsgeschäft erwirtschaftete die EADS ein Umsatzwachstum von 15 Prozent auf € 4,9 Mrd. und bestätigte damit das hohe Potenzial für organisches Wachstum.
Auftragseingang steigt um 88 Prozent
Der Auftragseingang der EADS ist von Januar bis September 2005 um 88 Prozent auf € 38,8 Mrd. gestiegen (9/2004: € 20,6 Mrd.). Darin spiegeln sich die starke Zunahme der Flugzeugbestellungen aus dem gesamten Airbus-Portfolio sowie ein Wachstum um 65 Prozent beim Auftragseingang im Verteidigungsgeschäft wider. Der Auftragsbestand der EADS stieg weiter auf € 210,4 Mrd. (Jahresende 2004: € 184,3 Mrd.). Damit verfügt die EADS weiterhin weltweit über den höchsten Auftragsbestand in der Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie. Ende September 2005 entfallen davon € 51,8 Mrd. auf das Verteidigungsgeschäft (Jahresende 2004: € 49,1 Mrd.).
Zum Ende des dritten Quartals 2005 beschäftigte die EADS 112.184 Mitarbeiter (Ende 2004: 110.662).
Geschäftsbereiche:
Das EBIT* des Geschäftsbereichs Airbus legte in den ersten neun Monaten 2005 um 34 Prozent auf € 1,854 Mrd. zu (9/2004: € 1,379 Mrd.), trotz einer weniger vorteilhaften Kursentwicklung des US-Dollars. Der Hauptgrund für den Anstieg liegt in vermehrten Flugzeugauslieferungen (271 gegenüber 224) sowie dem Kostensenkungsprogramm Route06 und niedrigeren F&E-Aufwendungen. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf € 16,033 Mrd. (9/2004: € 14,415 Mrd.).
Die EBIT*-Marge verbesserte sich von 9,6 auf 11,6 Prozent. Vor F&E-Aufwendungen lag sie bei 18,9 Prozent (unverändert gegenüber den ersten neun Monaten 2004).
Airbus verbuchte in den ersten neun Monaten 2005 einen Auftragseingang von 417 Flugzeugen und erreichte damit einen mehr als doppelt so hohen Wert wie im Vorjahreszeitraum (9/2004: 189). Dies belegt den anhaltenden Aufschwung am zivilen Luftfahrtmarkt. Airbus verbuchte Großaufträge von bisherigen und neuen Kunden aus Europa und Asien. In den ersten neun Monaten 2005 kamen 43 Prozent der Bestellungen aus dem asiatisch-pazifischen Raum.
Der Auftragsbestand von Airbus belief sich zum Ende des dritten Quartals 2005 auf € 158,5 Mrd. Dies entspricht 1.636 Flugzeugen.
Die positive Marktresonanz nach der A350 zeigt sich in bislang 143 Kaufzusagen von zehn Kunden. Das Programm wurde am 6. Oktober offiziell gestartet. Bis Jahresende 2005 rechnet Airbus für die A350 mit insgesamt 200 Kaufzusagen. Im Auftragsbestand findet die starke Nachfrage nach der A350 noch keine Berücksichtigung, denn Airbus verbucht dort ausschließlich Festaufträge.
Für die A380 gingen bei Airbus bislang 159 Festaufträge und Kaufzusagen von 16 Kunden ein. Im Jahr 2005 haben sich drei neue Kunden für den Kauf der A380 entschieden. Mit drei A380-Flugzeugen hat Airbus bislang mehr als 120 Testflüge erfolgreich absolviert. Vor kurzem stellte das weltweit größte Passagierflugzeug in Frankfurt seine Flughafentauglichkeit unter Beweis. Ähnliche Tests werden demnächst an verschiedenen Flughäfen im asiatisch-pazifischen Raum stattfinden.
Das öffentliche Raumfahrt- sowie das Sicherheits- und Verteidigungsgeschäft der EADS unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Üblicherweise sind ihre Umsätze und Gewinne im vierten Quartal am stärksten.
Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge erwirtschaftete in den ersten neun Monaten ein EBIT* von € 1 Million (9/2004: € 5 Mio.). Ein weniger vorteilhafter Geschäftsmix und ein leichter Umsatzrückgang belasteten das EBIT*. Der Umsatz betrug € 504 Mio. (9/2004: € 539 Mio.). Der nächste bedeutende Umsatzmeilenstein im A400M-Programm wird in den nächsten Monaten erwartet. Die Produktionsphase für die 188 fest bestellten A400M-Transportflugzeuge ist angelaufen, und der Aufbau der Endmontagelinie in Sevilla kommt voran. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs erreichte Ende September 2005 einen Wert von € 21,1 Mrd. In Erwartung eines Wettbewerbs um den Tankflugzeugauftrag der USA ging die EADS vor kurzem eine Partnerschaft mit Northrop Grumman ein. Gemeinsam können die beiden Unternehmen den amerikanischen Luftstreitkräften das modernste Tankflugzeug anbieten. Im Bieterverfahren um den Auftrag über leichte Transportflugzeuge für die US-Luftwaffe (Future Cargo Aircraft, FCA) hat sich die EADS mit Raytheon zusammengetan.
Wie bereits bei der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen 2005 mitgeteilt, wurde der EADS-Geschäftsbereich Luftfahrt Ende Juni 2005 aufgelöst. Im neu gegründeten Geschäftsbereich Eurocopter werden ausschließlich die Ergebnisse von Eurocopter berücksichtigt.
Das EBIT* von Eurocopter stieg in den ersten neun Monaten geringfügig auf € 105 Mio. (9/2004: € 101 Mio.), der Umsatz wuchs um 17 Prozent auf € 2,021 Mrd. (9/2004: € 1,732 Mrd.). Das Umsatzwachstum resultiert aus der Erstkonsolidierung der Ergebnisse von Australian Aerospace. Die geringere EBIT*-Marge liegt vor allem an einem weniger vorteilhaften Geschäftsmix. Ende September 2005 betrug der Auftragsbestand von Eurocopter € 9,8 Mrd. Im Sinne einer verstärkten Präsenz in den USA kooperiert Eurocopter im Programm für einen leichten Unterstützungshubschrauber für die amerikanischen Streitkräfte (Light Utility Helicopter, LUH) mit Sikorsky Aircraft.
Der Geschäftsbereich Raumfahrt erwirtschaftete ein EBIT* von € 10 Mio. für die ersten neun Monate 2005 (9/2004: € -6 Mio.). Diese Verbesserung zeigt, dass die Restrukturierung des Geschäftsbereichs nachhaltig Früchte trägt. Der Umsatz betrug € 1,670 Mrd. (9/2004: € 1,646 Mrd.). Die Ergebnisse des Geschäftsbereichs kommen aus der Auslieferung von Telekommunikationssatelliten und dem Hochlauf der Ariane 5-Produktion. Der Auftragsbestand betrug zum Ende des dritten Quartals € 11,2 Mrd. Der Geschäftsbereich Raumfahrt setzt seinen erfolgreichen Turnaround fort und ist auf Kurs, um seine Rentabilitätsziele für das Jahr 2005 zu erreichen.
Das EBIT* des Geschäftsbereichs Verteidigungs- und Sicherheitssysteme verbesserte sich auf € 10 Mio. (9/2004: € -77 Mio.), vor allem durch die Lenkflugkörper-Programme von MBDA, den Hochlauf im Eurofighter-Programm sowie den Rückgang der Restrukturierungskosten und der F&E-Aufwendungen. Der Umsatz stieg auf € 3,419 Mrd. Von der spanischen Regierung erhielt die EADS einen Auftrag über den Lenkflugkörper Taurus. Darüber hinaus wurden Verträge über Selbstschutzsysteme für den Eurofighter und Raketenwarnsysteme für die A400M abgeschlossen. Der Auftragsbestand belief sich Ende September 2005 auf € 18,6 Mrd.
Das EBIT* der EADS-Zentrale erhöhte sich infolge des gestiegenen Ergebnisbeitrags der Beteiligung (46,30 Prozent) an Dassault Aviation. Der Beitrag in den ersten neun Monaten 2005 stieg auf € 157 Mio. (9/2004: € 51 Mio.).
Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einem EADS-Geschäftsbereich): Seit der Auflösung des Geschäftsbereichs Luftfahrt Ende Juni 2005 gehören die Geschäftseinheiten ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma Services keinem Geschäftsbereich an. Sie arbeiten unter der direkten Verantwortung von Gustav Humbert (EADS EFW und EADS Sogerma Services) und Hans Peter Ring (ATR und EADS Socata). In der angepassten Segmentberichterstattung weist die EADS die Ergebnisse der vier Geschäftseinheiten unter „Übrige Aktivitäten“ aus.
In den ersten neun Monaten 2005 betrug das EBIT* von ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma Services € -56 Mio. (9/2004: € 12 Mio.). Dazu trugen ATR und EADS EFW positiv bei. Das EBIT* von EADS Socata bewegte sich um die Gewinnschwelle. EADS Sogerma Services verzeichnete in den ersten neun Monaten 2005 einen höheren Verlust als im Vorjahreszeitraum. Die EADS setzt dort derzeit Maßnahmen zur Wiederherstellung der Rentabilität um. Insgesamt erwirtschafteten die zu „Übrige Aktivitäten“ zusammengefassten Geschäftseinheiten in den ersten neun Monaten einen Umsatz von € 783 Mio. (9/2004: € 809 Mio.). Ende September belief sich der Auftragsbestand auf € 1,5 Mrd.
Ausblick
Für das Gesamtjahr 2005 erhöht die EADS ihre EBIT*-Prognose auf € 2,75 Mrd. Die bisherige Prognose lag bei mehr als € 2,60 Mrd.
Die angepasste EBIT*-Prognose beruht auf dem erwarteten Anstieg auf 370 ausgelieferte Airbus-Flugzeuge. Der größte Teil des Anstiegs gegenüber 2004 wird bei Single-Aisle-Flugzeugen zu verzeichnen sein. In der EBIT*-Prognose sind bereits höher als erwartet ausfallende Verluste bei EADS Sogerma Services und zusätzliche Aufwendungen im Geschäftsbereich Verteidigungs- und Sicherheitssysteme in Zusammenhang mit zwei Programmen für unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicles, UAVs) im letzten Quartal 2005 berücksichtigt.
Die EADS rechnet für 2005 mit einem Umsatzanstieg auf über € 33 Mrd. Im Jahr 2004 hatte die EADS einen Umsatz in Höhe von € 31,8 Mrd. erzielt. Der Umsatz im Verteidigungsgeschäft dürfte im Jahresverlauf um zehn Prozent auf € 8,5 Mrd. steigen.
Nach hohen Zahlungsmittelzuflüssen im Jahr 2004 wird für 2005 ebenfalls ein starker Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen erwartet.
Der Gewinn je Aktie dürfte 2005 auf rund € 1,65 ansteigen, basierend auf einem voraussichtlichen Durchschnitt von rund 800 Millionen Aktien. Die Prognose für den Gewinn je Aktie ist teilweise abhängig vom Jahresschlusskurs des US-Dollars. Bisher war für das Jahr 2005 ein Gewinn je Aktie von mehr als € 1,50 erwartet worden. Die erhöhte Prognose für den Gewinn je Aktie geht vor allem einher mit der angehobenen EBIT*-Prognose.
EADS – Neunmonatsergebnisse 2005 (Beträge in Euro)
Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Die Vorjahreszahlen wurden um die Aufwendungen für stock options (€ -9 Mio. für den EADS-Konzern) infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 2 angepasst
Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Net Income. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zusteht gemäß den IFRS-Regeln.
EADS-Konzern
30.09.2005
31.12.2004
Veränd.
Auftragsbestand, in Mio. davon Verteidigung, in Mio.
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Gemäß den IFRS Regeln sind ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma Services unter Übrige Aktivitäten zugeordnet. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.
Die Vorjahreszahlen wurden um die Aufwendungen für stock options (€ -9 Mio. für den EADS-Konzern) infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 2 angepasst
Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Gemäß den IFRS Regeln sind ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma Services unter Übrige Aktivitäten zugeordnet. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.
Die Vorjahreszahlen wurden um die Aufwendungen für stock options (€ -9 Mio. für den EADS-Konzern) infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 2 angepasst
Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
EADS – Ergebnisse drittes Quartal (Q3) 2005 (Beträge in Euro)
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Net Income. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zusteht gemäß den IFRS-Regeln.
Die Vorjahreszahlen wurden um die Aufwendungen für stock options (€ -3 Mio. für den EADS-Konzern) infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 2 angepasst
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
Gemäß den IFRS Regeln sind ATR, EADS EFW, EADS Socata und EADS Sogerma Services unter Übrige Aktivitäten zugeordnet. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.
Die Vorjahreszahlen wurden um die Aufwendungen für stock options (€ -3 Mio. für den EADS-Konzern) infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 2 angepasst
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Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.
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Die Vorjahreszahlen wurden um die Aufwendungen für stock options infolge der erstmaligen Anwendung von IFRS 2 angepasst
Wichtigste Markterfolge der EADS von Juli bis November 2005
EADS setzt auf weltweite Partnerschaft:
Im September stellte die EADS Hilfsgüter und -leistungen für die Opfer des Hurrikans Katrina in den USA bereit: Geldspenden, der Einsatz von Rettungshubschraubern, Transportflüge des Airbus Mega-Frachters Beluga und die Bereitstellung einer mobilen Rettungsstation beliefen sich insgesamt auf über € 1,8 Mio.
Bei der Moskauer Luftfahrtmesse MAKS bekräftigte die EADS ihren Willen zu einer strategischen Investition in den russischen Flugzeugbauer Irkut. Darüber hinaus wollen die beiden Unternehmen ein Joint Venture zur Vermarktung des Amphibienflugzeugs Be-200 gründen.
Am 6. Oktober gab das EADS Board of Directors Airbus grünes Licht für die neue Airbus A350-Familie. Airbus liegen bislang 143 feste Kaufzusagen von zehn Kunden vor.
Ebenfalls im Oktober erteilte die chilenische LAN Airlines einen Auftrag an Airbus über bis zu 40 Flugzeuge der A320-Familie: 25 Flugzeuge wurden fest bestellt und auf 15 weitere Optionen angemeldet.
Im August bestellte CIT fünf A350, begleitet von einem Folgeauftrag über 24 A320-Flugzeuge. Im September wurde Wizz Air ein neuer Airbus-Kunde durch die Bestellung von zwölf Flugzeugen der A320-Familie. China Southern Airlines und CASGC orderten gemeinsam zehn weitere Airbus A330.
Mit seinen drei bereits fliegenden A380 hat Airbus mehr als 120 erfolgreiche Testflüge mit insgesamt 450 Flugstunden absolviert. Die Flugerprobung begann mit dem Erstflug der A380 im April. Die zweite A380 startete mit Testflügen im Oktober, die dritte im November.
EADS baut US-Geschäft aus:
EADS North America nahm Sikorsky Aircraft im Oktober ins Bieterteam für den leichten Hubschrauber UH-145 auf. In ihrem Light Utility Helicopter Programme (LUH) planen die US-Streitkräfte die Beschaffung von über 300 Hubschraubern als Ersatz für ihre veralteten UH-1 und OH-58.
Im September schloss die EADS eine Partnerschaft mit Northrop Grumman, um den amerikanischen Luftstreitkräften die KC-30 als Tankflugzeug der neuesten Generation anzubieten.
Weitere Fortschritte im Verteidigungsgeschäft:
Die spanische Regierung erteilte den Auftrag über 43 Taurus-Lenkflugkörper für die F-18- und Eurofighter-Kampfflugzeuge der spanischen Luftstreitkräfte.
Im September beschlossen die EADS und ThyssenKrupp Technologies die Gründung eines Bieterkonsortiums zum Erwerb der BAE-Systems-Tochter Atlas Elektronik.
Im Juli schloss die EADS einen Vertrag mit der vietnamesischen Regierung über die schlüsselfertige Lieferung eines Systems zur Umwelt- und Ressourcenbeobachtung.
Die Bundeswehr kaufte bei der EADS im September mobile Funksysteme. Der Auftrag umfasst 10.000 Geräte nebst Zubehör sowie eine Schulungseinrichtung.
Im dritten Quartal schloss sich die EADS zunächst mit Siemens für ein gemeinsames Angebot zum deutschen Behördenfunknetz BOSNET zusammen. Anschließend weitete sie ihre Aktivitäten im Bereich Professional Mobile Radio Business (PMR) durch den Erwerb der PMR-Sparte von Nokia aus und schuf gleichzeitig das neue Geschäftsfeld Secure Networks.
Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 31,8 Milliarden im Jahr 2004 und rund 110.000 Mitarbeitern. Zur EADS gehören der Flugzeughersteller Airbus, das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter und das Joint-Venture MBDA, der führende internationale Lenkflugkörperproduzent der Welt. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, Hauptauftragnehmer für die Trägerrakete Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist größter industrieller Partner für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
Kontakt:
Edmund Reitter
Tel.: +49 89 607 34510
Dr. Rainer Ohler
Tel.: +49 89 607 342 35
Gaëlle Pellerin
Tel.: +33 1 4224 20 63
Miguel Sanchez
Tel.: +34 91 5 85 77 88
Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.
Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Referenzdokument des Unternehmens vom 19. April 2005 entnommen werden.
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