Die EADS (Börsenkürzel: EAD) hat ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2004 unvermindert fortgesetzt und damit ihre Position als weltweit führendes Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen weiter gestärkt. Das Unternehmen übertraf seine Finanzziele das fünfte Jahr in Folge. Das EBIT * (vor Firmenwertabschreibungen und außerordentlichen Posten) für das Gesamtjahr 2004 betrug € 2,4 Mrd. und stieg gegenüber 2003 um 58 Prozent. Das Konzernergebnis (Net Income) lag mit € 1,03 Mrd. um 60 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die EBIT * -Marge der EADS stieg 2004 von 5,1 auf 7,7 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand. Am Mittwoch veröffentlichte die EADS ihre Ergebnisse für 2004 und eine aktualisierte Prognose für 2005.
Wachstum in allen fünf Geschäftbereichen führte zu einem Umsatzanstieg um fünf Prozent auf € 31,8 Mrd. (2003: € 30,1 Mrd.). Verantwortlich dafür waren vor allem Airbus, das vom beginnenden Marktaufschwung profitierte, und das EADS-Verteidigungsgeschäft, dessen Umsatz um acht Prozent auf € 7,7 Mrd. zulegte (2003: € 7,1 Mrd.). Bei konstantem Euro/US-Dollar-Wechselkurs hätte das Umsatzwachstum insgesamt sogar sieben Prozent betragen.
Das starke EBIT * -Wachstum ist die Folge solider Ergebnisverbesserungen bei Airbus und im Raumfahrtbereich. Bei Airbus schnellte das EBIT * auf € 1,922 Mrd. oder 9,5 Prozent des Umsatzes hoch. Dieser Anstieg war hauptsächlich den vermehrten Auslieferungen mit einem höheren Anteil an Großraumflugzeugen und Kosteneinsparungen zu verdanken.
Der Geschäftsbereich Raumfahrt kehrte planmäßig in die Gewinnzone zurück. Das EBIT * des Geschäftsbereichs Verteidigungs- und Sicherheitssysteme stieg um 33 Prozent (€ 57 Mio.). Die Geschäftsbereiche Luftfahrt und Militärische Transportflugzeuge erzielten jeweils ein EBIT * in etwa gleicher Höhe wie 2003.
Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) lagen im Jahr 2004 bei € 2,1 Mrd. Darin spiegeln sich die weiterhin hohen Zukunftsinvestitionen der EADS (2003: € 2,2 Mrd., 2002: € 2,1 Mrd.) wider. Wie schon 2003 entfiel rund die Hälfte dieser Aufwendungen auf die F&E der A380, des 555-sitzigen Flaggschiffs von Airbus. Der A380 wird für die ersten fünfzehn Produktionsjahre nach ihrer Erstauslieferung 2006 ein Umsatzpotenzial in Höhe von mehr als US$ 175 Mrd. vorausgesagt.
Ende Dezember 2004 beschäftigte die EADS weltweit 110.662 Mitarbeiter (2003: 109.135).
CEOs: „Weichen für glänzende Zukunft gestellt.”
Die CEOs der EADS, Philippe Camus und Rainer Hertrich, sagten: „Wir sind stolz auf die anhaltend soliden Ergebnisse der EADS und ihre hervorragende Wachstumsbilanz in den vergangenen fünf Jahren. Die EADS sieht dank ihrer ausgezeichneten Ergebnisse und ihres ausgewogenen Geschäftsportfolios in der Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung einer glänzenden Zukunft entgegen.“
„Unsere Strategie seit Gründung der EADS im Jahr 2000 war richtig“, fuhren die CEOs fort. „Jetzt zahlt sich die konsequente Umsetzung dieser langfristigen Geschäftsstrategie aus.“
Camus und Hertrich sagten im Rahmen der fünften und letzten Bilanzpressekonferenz ihrer Amtszeit: „Dem internationalen Management und allen Mitarbeitern der EADS gebührt unser Dank für fünf Jahre, in denen unter der Leitlinie ‚The Step Beyond’ herausragende Leistungen erbracht wurden. In gemeinsamer Arbeit haben wir eine lose Gruppe von Unternehmen in einen starken Weltmarktführer verwandelt. Wir haben unsere industriellen Aktivitäten zusammengeführt, dabei aber unsere Vielfalt als Wettbewerbsvorteil bewahrt. Wir haben in den fünf Jahren unserer Amtszeit alles erreicht, was wir versprochen hatten. Die EADS ist heute finanziell bestens aufgestellt und verfügt über ein viel versprechendes Wachstumspotenzial.“
Mit Blick auf die Zukunft des Konzerns betonten die CEOs: „Die EADS muss sich weiter entwickeln. Profitabilität ist dabei weiterhin von zentraler Bedeutung. Um unsere industrielle Führung in der zivilen Luftfahrt und im Hubschraubergeschäft zu sichern, muss die EADS ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern und die Auswirkungen des schwachen Dollars eindämmen.
Camus und Hertrich unterstrichen die Bedeutung von globaler Präsenz, Technologie und Human Resources: „Die EADS muss ihre Entwicklung in den wichtigsten außereuropäischen Wachstumsmärkten weiter vorantreiben. Der hohe Auftragsbestand ermöglicht mittelfristig anhaltendes Wachstum im Verteidigungsgeschäft. Für ein langfristig und nachhaltig wachsendes Verteidigungsgeschäft ist es jedoch notwendig, dass die EADS über ihre Heimatmärkte und ihre bestehende Produktpalette hinausgeht. Sie sollte zudem ihren bereits eingeschlagenen Weg fortsetzen: Ausbau der weltweiten industriellen Präsenz, Investition in Forschung und Technologie und eine Personalpolitik, die die EADS für die Besten attraktiv hält.
Auftragsbestand weiter im Aufwind
Der Auftragseingang der EADS lag mit einem Wert von € 44,1 Mrd. im Jahr 2004 weiterhin deutlich über dem Umsatz.
Der EADS-Auftragsbestand stieg um annähernd drei Prozent auf € 184,3 Mrd. (2003: € 179,3 Mrd.). Bei konstantem Euro/US-Dollar-Wechselkurs hätte der Anstieg rund sieben Prozent betragen. 2004 konnte ein anhaltendes Wachstum im Auftragsbestand des Verteidigungsgeschäfts auf € 49,1 Mrd. verzeichnet werden.
Starker Anstieg der Nettoliquidität – trotz anhaltenden Investitionen
Die Nettoliquidität der EADS stieg deutlich an, um 31 Prozent auf € 4,1 Mrd. (2003: € 3,1 Mrd.). Gründe dafür sind die beginnende Erholung am zivilen Luftfahrtmarkt und eine verbesserte Programmfinanzierung im Verteidigungsgeschäft.
Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen war weiterhin mit € 1,8 Mrd. (2003: € 2,1 Mrd.) stark positiv. Dieses Ergebnis wurde erreicht trotz hoher F&E-Ausgaben und Investitionen in die A380 sowie anhaltend hoher Investitionen in weitere Wachstumsprogramme wie das militärische Transportflugzeug A400M, den NH90 und weitere Hubschrauber, Paradigm Secure Communications und die Tankflugzeugtechnologie.
Die Kundenfinanzierungen bei Airbus sind ebenfalls ein Anzeichen für die Erholung des zivilen Luftfahrtmarktes. Das Bruttorisiko ist gegenüber 2003 nach zwei Jahren hohen Liquiditätsbedarfs gesunken.
Konzernergebnis von € 1,03 Mrd.
Das Konzernergebnis (Net Income) für 2004 lag mit € 1,03 Mrd. um 60 Prozent höher als im Vorjahr (€ 644 Mio.). Der Wert für 2003 (ausgewiesen mit € 152 Mio.) wurde nach Einführung der Bilanzierungsregel IFRS3 zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Planmäßige Firmenwertabschreibungen sind künftig nicht mehr im Konzernergebnis enthalten. Der Gewinn je Aktie stieg auf € 1,29 (2003: € 0,80).
Dividendenvorschlag von € 0,50 je Aktie
Das Board of Directors der EADS wird der Ordentlichen Hauptversammlung empfehlen, einer erhöhten Dividende für 2004 von € 0,50 je Aktie zuzustimmen. Hans Peter Ring, CFO der EADS, sagte: „Dieser Dividendenvorschlag belegt, dass wir die Früchte unseres Erfolgs an unsere Investoren weiterreichen. Die erhöhte Dividende ist auch ein Beweis, dass die EADS in eine neue Wachstumsphase eintritt.“
Ausblick
Die EADS erwartet für 2005 einen Umsatz von rund € 33 Mrd., teilweise beeinflusst durch die Annahme eines schwächeren US-Dollars (€ 1 = US$ 1,30). Die EADS geht davon aus, dass der Umsatz im Verteidigungsgeschäft im laufenden Geschäftsjahr um 10 Prozent ansteigt.
Die EADS rechnet mit einem EBIT * von mehr als € 2,6 Mrd. (plus 6 Prozent). Dieses spiegelt den Anstieg der Ergebnisse in allen Geschäftsbereichen wider. Das Ergebniswachstum wird beeinträchtigt durch weniger günstige Hedging-Konditionen und durch den Einfluss der anhaltenden Dollarschwäche für den nicht gesicherten Anteil des Umsatzes.
Für 2005 rechnet die EADS damit, dass Airbus 350 bis 360 Flugzeuge ausliefert. Airbus wird mehr Flugzeuge der A320-Familie ausliefern. Dementsprechend wird auch ein Anstieg des Airbus-Umsatzes erwartet. 2005 wird der Modell-Mix an Flugzeug-Auslieferungen weniger vorteilhaft sein als im Jahr 2004. Der positive bilanzielle Effekt der Verschmelzung von Airbus GIE auf Airbus SAS wird sich 2005 verringern.
Die EADS erwartet 2005 einen positiven Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen und Zahlungsmittelabflüssen für die Paradigm-Investition. Der Gewinn je Aktie sollte um fünf Prozent auf € 1,36 steigen, auf der Grundlage von durchschnittlich 803 Millionen Aktien.
Hans Peter Ring, CFO der EADS, erklärte: „Unsere anhaltende Rentabilität ist das Ergebnis interner Maßnahmen zur Straffung unserer Organisation und zur Kostenkontrolle. Das sind keine leichten Aufgaben. Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden wir die Effizienz unserer Geschäfte weiterhin im Auge behalten.“
Geschäftsbereiche
Airbus ist unter den Herstellern von Verkehrsflugzeugen die weltweite Nummer Eins nach Auslieferungen, Auftragseingang, F&E-Investitionen und Rentabilität. Im Jahr 2004 lieferte Airbus 320 Flugzeuge aus (2003: 305) und damit mehr als sein Wettbewerber (285). Airbus verzeichnete brutto 370 Aufträge, also weit mehr, als es Flugzeuge ausliefert und erheblich mehr als sein Wettbewerber (277). Der Brutto-Marktanteil von Airbus betrug nach Stückzahlen 57 Prozent und nach Wert 54 Prozent. Wie schon 2003 fiel das vierte Quartal mit 96 Auslieferungen und 181 Bestellungen sehr stark aus. Das EBIT * des Geschäftsbereichs stieg auf € 1,922 Mrd. (2003: € 1,353 Mrd.) an. Die Hauptursachen hierfür waren vermehrte Auslieferungen mit einem höheren Anteil an Großraumflugzeugen, Kosteneinsparungen, der positive bilanzielle Effekt in Höhe von € 232 Mio. aus der Verschmelzung der Airbus GIE auf die Airbus SAS und die F&E-Aktivierung in Höhe von € 152 Mio. im Zusammenhang mit der A380-Entwicklung. Diesen Effekt hoben ungünstigere Hedging-Konditionen teilweise wieder auf. Die EBIT * -Marge von Airbus erreichte 9,5 Prozent, der Umsatz stieg um sechs Prozent auf € 20,224 Mrd. Das A380-Geschäftsmodell überzeugt mit bislang 154 Festaufträgen und festen Kaufzusagen (139 per Ende 2004). Zum Jahresende 2004 betrug der Auftragsbestand von Airbus 1.500 Verkehrsflugzeuge (2003: 1.454) und lag damit fast vierzig Prozent über dem des Wettbewerbers.
Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge unterzeichnete im Dezember 2004 einen Vertrag in Höhe von € 800 Mio. über fünf Mehrzweck-Tankflugzeuge A330 MRTT (Multi-Role Transport Tanker) für die australischen Streitkräfte. Der Geschäftsbereich verzeichnete einen Umsatzanstieg um 40 Prozent auf € 1,304 Mrd. (2003: € 0,934 Mrd.), hauptsächlich aufgrund erreichter Meilensteine im A400M-Programm. Das EBIT * in Höhe von € 26 Mio. (2003: € 30 Mio.) wurde belastet durch Ausgaben für Vorruhestandsregelungen in Höhe von € 28 Mio. (2003: € 17 Mio.) sowie durch Vertragsanbahnungskosten für das britische Tankflugzeug-Programm FSTA. Der Auftragsbestand blieb stabil bei € 19,897 Mrd. (2003: € 20,007 Mrd.). Während die Vertragsverhandlungen mit mehreren potenziellen A400M-Kunden laufen, hat Südafrika bereits die Absicht bekundet, sich dem Programm anzuschließen.
Im Geschäftsbereich Luftfahrt wurde das anhaltende EBIT * -Wachstum von Eurocopter durch die weiterhin schwache Konjunktur im Geschäft mit Flugzeugwartung aufgezehrt. Dies führte zu einem EBIT * von € 206 Mio. (2003: € 217 Mio.). Der Umsatz stieg leicht auf € 3,876 Mrd. (2003: € 3,803 Mrd.). Ende 2004 verzeichnete der Geschäftsbereich Luftfahrt einen Auftragsbestand in Höhe von € 10,171 Mrd. (2003: € 9,818 Mrd.). Durch Neuaufträge über 322 Hubschrauber sowie 279 Auslieferungen im Jahr 2004 behauptete Eurocopter mit einem Marktanteil von 53 Prozent im zivilen Geschäft erneut seine Weltmarktführung.
Der Geschäftsbereich Raumfahrt erreichte planmäßig die Gewinnzone. Dem EBIT * für 2004 in Höhe von € 10 Mio. (2003: € -400 Mio.) steht weiteres Wachstum bevor. Der Umsatz betrug € 2,592 Mrd. (2003: € 2,424 Mrd.). Der Auftragsbestand hat sich seit 2002 fast verdreifacht auf € 11,311 Mrd. (2003: € 7,888 Mrd.; 2002: € 3,895 Mrd.). Die Zunahme im Jahr 2004 war vor allem die Folge des Vertrags mit der ESA über das unbemannte Versorgungs-Raumfahrzeug ATV (Automated Transfer Vehicle), des Auftrags über 30 Ariane-5-Trägerraketen und des Vertrags über die erste Tranche des ballistischen Lenkflugkörpers M51. Der Geschäftsbereich Raumfahrt erweiterte das Paradigm-Geschäftsmodell, indem sich Dritte (NATO, Portugal) dem Programm anschlossen. Darüber hinaus gewann EADS SPACE drei Aufträge für Satelliten: einen Kommunikationssatelliten für Telesat, den wissenschaftlichen Demonstrator LISA für die ESA und THEOS, einen Erdbeobachtungssatelliten für Thailand.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Verteidigungs- und Sicherheitssysteme wuchs um vier Prozent auf € 5,385 Mrd. (2003: € 5,165 Mrd.), vor allem aufgrund des Wachstums von MBDA. Das EBIT * stieg um € 57 Mio. auf € 228 Mio. Darin enthalten sind aufgelöste Rückstellungen für einen Rechtsstreit (€ 106 Mio.), die teilweise kompensiert wurden durch Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von € 88 Mio. (2003: € 50 Mio.), Marketingkosten für Herkules und eigenfinanzierte Investitionen in Zukunftsgeschäfte wie EuroMALE. EADS Militärflugzeuge und MBDA trugen hauptsächlich zur Rentabilität des Geschäftsbereichs bei. Es ist zu erwarten, dass die seit Gründung der EADS tief greifenden Restrukturierungen des Verteidigungsbereichs sich auf dessen zukünftige Ergebnisse positiv auswirken. Der Geschäftsbereich umfasst nunmehr alle notwendigen Fähigkeiten, um vollständige Systemlösungen im Verteidigungsgeschäft anzubieten. Die Geschäftsaktivitäten wurden 2004 weiter angepasst durch die Übernahme von Racal Instruments und die Veräußerung der kommerziellen Telekommunikationssparte.
Der EBIT * -Beitrag der EADS-Zentrale verringerte sich von € 172 Mio. auf € 52 Mio., was im Wesentlichen auf die Bilanzierung der Beteiligung an Dassault Aviation nach IFRS-Regeln zurückzuführen ist.
EBIT
Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Einmalerträge bzw. -aufwendungen wie z.B. die Abschreibungen von Marktwertanpassungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der EADS, der Airbus-Integration und der MBDA-Gründung, sowie Verluste aus Wertminderungen.
EADS – Zahlen für 2004
(Beträge in Euro)
EADS Konzern
2004
2003
Veränderung
Umsatz, in Mio. davon Verteidigung, in Mrd.
31 761 7,7
30 133 7,1
+ 5 % + 9 %
EBITDA (1) , in Mio.
3 853
3 137
+ 23 %
EBIT (2) , in Mio.
2 444
1 543
+ 58 %
Forschungs- und Entwicklungskosten, in Mio.
2 126
2 189
- 3 %
Konzernergebnis (Net Income) (3) , in Mio.
1 030
644
+ 60 %
Gewinn je Aktie (3)
1,29
0,80
+ 61 %
Free Cash Flow, vor Kundenfinanzierungen, in Mio.
1 802
2 143
- 16 %
Nettoliquidität (Net Cash position), in Mio.
4 058
3 105
+ 31 %
Dividende je Aktie
0,50(4)
0,40
+ 25 %
Auftragseingang, in Mio.
44 117
61 150
- 28 %
Auftragsbestand, in Mio.
184 288
179 280
+ 3 %
Beschäftigte (zum Jahresende)
110 662
109 135
+ 1 %
Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderung, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten
Das Konzernergebnis und der Gewinn je Aktie werden nun nach IFRS 3 ausgewiesen; der Firmenwert (Goodwill) wird nicht mehr abgeschrieben. Das Konzernergebnis (Net Income) für 2004 war bisher mit € 152 Mio. nach Firmenwertabschreibungen ausgewiesen, der Gewinn je Aktie mit € 0,19
wird der Ordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai 2005 vorgeschlagen
(Beträge in Millionen Euro)
Geschäftsbereiche
EBIT (1)
Umsatz
2004
2003
Veränd.
2004
2003
Veränd.
Airbus
1 922
1 353
+ 42 %
20 224
19 048
+ 6 %
Militärische Transportflugzeuge
26
30
- 13 %
1 304
934
+ 40 %
Luftfahrt
206
217
- 5 %
3 876
3 803
+ 2 %
Raumfahrt
10
-400
+ 103 %
2 592
2 424
+ 7 %
Verteidigungs- und Sicherheitssysteme
228
171
+ 33 %
5 385
5 165
+ 4 %
Zentrale / Konsolidierung
52
172
-
-1 620
-1 241
-
Gesamt
2 444
1 543
+ 58 %
31 761
30 133
+ 5 %
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten
Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
Zahlen für 2003: einschließlich € 13,7 Mrd. für A400M, aufgrund von Konsolidierungsveränderungen nahm der Airbus-Auftragsbestand ab, mit Gegeneffekt bei Zentrale/Konsolidierung. Airbus konsolidiert nun 49 Prozent des A400M-Programms (zuvor: 69 Prozent)
(Beträge in Millionen Euro)
Geschäftsbereiche
Aufrags- eingang
Auftrags- bestand
2004
2003
Veränd.
2004
2003
Veränd.
Airbus (2),(3)
25 816
39 904
- 35 %
136 022
141 836
- 4 %
Militärische Transportflugzeuge
1 176
20 326
- 94 %
19 897
20 007
- 1 %
Luftfahrt
4 339
3 661
+ 19 %
10 171
9 818
+ 4 %
Raumfahrt
5 658
6 062
- 7 %
11 311
7 888
+ 43 %
Verteidigungs- und Sicherheitssysteme
8 457
6 288
+ 34 %
17 276
14 283
+ 21 %
Zentrale / Konsolidierung (3)
-1 329
-15 091
-
-10 389
-14 552
-
Gesamt
44 117
61 150
- 28 %
184 288
179 280
+ 3 %
Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Abschreibungen und außerordentlichen Posten
Auftragseingang und Auftragsbestand von Airbus auf Basis von Katalogpreisen
Zahlen für 2003: einschließlich € 13,7 Mrd. für A400M, aufgrund von Konsolidierungsveränderungen nahm der Airbus-Auftragsbestand ab, mit Gegeneffekt bei Zentrale/Konsolidierung. Airbus konsolidiert nun 49 Prozent des A400M-Programms (zuvor: 69 Prozent)
Wichtigste Markterfolge der EADS von Januar 2004 bis Februar 2005:
Ein weiteres wegweisendes Jahr für Airbus:
Airbus behauptete seine Position als weltweite Nummer 1 nach Aufträgen und Auslieferungen. Mit 320 ausgelieferten Flugzeugen übertraf Airbus die Erwartungen und baute mit 370 neuen Festaufträgen seine Führung aus.
Airbus erhielt mehrere Großaufträge und erreichte den Meilenstein des 5.000sten Auftrags. In China festigte Airbus seine Position seit Anfang 2004 mit 58 Neuaufträgen. Auf der Farnborough Air Show erteilte Turkish Airlines einen Festauftrag über 36 Airbus-Flugzeuge. Der US-Billigflieger JetBlue Airways bestellte 30 Maschinen vom Typ A320.
2004 entschieden sich mit Etihad Airways und Thai Airways zwei neue Kunden für die A380. Zudem erwarb China Southern Airlines (CASGC) im Januar 2005 fünf A380. Insgesamt verbuchte Airbus bisher 154 A380-Festaufträge von 15 Kunden. Am 18. Januar 2005 wurde das neue Airbus-Flaggschiff erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im April 2005 wird es zu seinem Jungfernflug abheben.
2004 setzte die EADS ihr dynamisches Wachstum im Verteidigungsgeschäft fort:
Die EADS baute ihren Bestand an Verteidigungs-Aufträgen auf ca. € 49,1 Mrd. aus.
Die Auswahl als bevorzugter Bieter durch die Royal Air Force markierte den strategischen Durchbruch des Konzerns im Tankflugzeug-Geschäft. Die Fähigkeiten des weltweit modernsten Luftbetankungsflugzeugs A330 MRTT haben auch Australien überzeugt, das fünf Maschinen bestellte.
Mit der zweiten Eurofighter-Tranche erhielt die EADS einen ihrer bedeutendsten Verteidigungsaufträge des Jahres 2004. Für die EADS als einem der Eurofighter-Partner entspricht dies einem Vertragsvolumen von € 4,3 Mrd.
Das Sultanat Oman gab 20 NH90-Hubschrauber in Auftrag, Australiens Regierung beschloss den Kauf von zwölf Maschinen dieses Typs.
Die EADS und die rumänische Regierung schlossen einen Vertrag über die Lieferung einer integrierten Systemlösung zur Überwachung und zum Schutz der Grenzen für rund € 650 Mio.
Die EADS, Dassault Aviation und Thales unterzeichneten auf der Verteidigungs-Messe Eurosatory einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs).
Im Januar 2005 startete die Produktion der A400M.
Bedeutende Markterfolge ermöglichten dem Geschäftsbereich Raumfahrt im Jahr 2004 die Rückkehr in die Gewinnzone:
Der Startdienste-Anbieter Arianespace beauftragte die EADS mit der Herstellung von 30 Ariane-5-Trägerraketen im Gesamtwert von rund € 3 Mrd. Im Februar 2005 startete die neue, leistungsgesteigerte Ariane 5 ECA erfolgreich vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou.
Die EADS und die europäische Raumfahrtbehörde ESA schlossen den „Initial Exploitation Contract“ über Europas Beitrag zur internationalen Raumstation ISS. Der Vertrag umfasst die Produktion von sechs unbemannten Versorgungsfahrzeugen ATV (Automated Transfer Vehicle).
Alle Beiträge von EADS SPACE Transportation zur Sonde Huygens, die auf dem Saturnmond Titan landete, waren erfolgreich.
EADS Astrium erhielt von Thailands Raumfahrtbehörde den Auftrag über den Satelliten THEOS (Thai Earth Observation Satellite) im Wert von € 128 Mio.
Die EADS-Tochtergesellschaft Paradigm unterzeichnete ihren ersten Exportvertrag über militärische Satellitenkommunikations-Dienstleistungen für die portugiesischen Streitkräfte.
Die EADS ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Zur EADS gehören der Flugzeugbauer Airbus, der weltweit größte Hubschrauber-Hersteller Eurocopter und das Joint Venture MBDA, der führende internationale Lenkflugkörperhersteller. Die EADS ist der größte Partner im Eurofighter-Konsortium, agiert als Hauptauftragnehmer für das Trägersystem Ariane, entwickelt das militärische Transportflugzeug A400M und ist der wichtigste industrielle Teilnehmer am Programm für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo.
Kontakt:
Rainer Ohler
EADS
Tel.: +49 89 60 73 42 35
Patrice Kreis
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Tel.: +33 1 42 24 20 63
Miguel Sanchez
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Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung (Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.
Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Referenzdokument des Unternehmens vom 1. April 2004 entnommen werden. Die aktualisierte Ausgabe des Referenzdokuments wird vor der Aktionärs-Hauptversammlung der EADS im April 2005 veröffentlicht.
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