Stand: 15  Dezember  2006 Weiterempfehlen DruckenDrucken
 

EADS liefert weitere Rettungszentren an Bundeswehr

  • Medizinische Erstversorgung wird schnell, mobil und autonom ermöglicht
  • Bei Einsätzen weltweit bewährt

Friedrichshafen, 13 Juli 2005

Die Rettungszentren sind Teil des mobilen Feldlazaretts "TransHospital", das bei der Bundeswehr seit Jahren im Einsatz ist.

Die Rettungszentren sind Teil des mobilen Feldlazaretts "TransHospital", das bei der Bundeswehr seit Jahren im Einsatz ist.

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© EADS

Die EADS wird die Bundeswehr mit drei weiteren Rettungszentren als Teil des mobilen Feldlazaretts "TransHospital" versorgen. Die Bundeswehr betreibt das bei EADS entwickelte und gebaute TransHospital bereits seit einigen Jahren. Das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) vergab den Auftrag mit einem Gesamtvolumen von cirka € 6 Mio. an EADS Defence Electronics, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der besondere Vorteil des TransHospitals ist seine Ausbaufähigkeit. Ein Modul, das Rettungszentrum, das qualifizierte operative Maßnahmen ermöglicht, lässt sich im Endausbau zu einem kompletten Feldlazarett erweitern, welches alle Funktionen eines stationären Krankenhauses enthält. Der jüngste Auftrag sieht drei "leichte" Rettungszentren vor. Diese Rettungszentren bestehen jeweils aus einem Funktionscontainer "Operation", "OP-Vorbereitung", einem Zugangscontainer, einem Geräteversorgungscontainer sowie einem klinisch/chemischen Labor. Zwei der drei Rettungszentren "leicht" sollen noch in diesem Jahr an den Deutschen Sanitätsdienst ausgeliefert werden.

Bernhard Gerwert, Leiter der EADS Business Unit Defence Electronics, sagte: "Durch den modularen Aufbau des mobilen Hospitals und die Vernetzung der Einheiten können aus medizinischer Sicht die Qualität und die Abläufe von stationären Krankenhäusern erreicht werden." Neben dem modularen Aufbau des mobilen Feldlazaretts besticht das System durch seine autarke Einsatzfähigkeit an den unterschiedlichsten Orten der Welt: Der mögliche Einsatzbereich erstreckt sich von arktischen Gefilden bis zu Wüstenzonen.

Eine Marineversion des Hospitals kann auch auf den Versorgungsschiffen der Deutschen Marine eingesetzt werden. In unterschiedlichen Konfigurationen wird das System auch von den Streitkräften Singapurs, Spaniens, Sloweniens und der Vereinigten Arabischen Emirate eingesetzt. Die Bundeswehr betreibt derzeit mobile EADS-Feldhospitäler u.a. bei ihren humanitären Einsätzen in Afghanistan und auf dem Balkan. Zuletzt hat sich TransHospital bei der Versorgung der Tsunami-Opfer in Südostasien bewährt.

EADS Defence Electronics ist ein integrierter Geschäftsbereich der EADS-Division Defence & Security Systems (DS) und ein führender Anbieter von Radar- und Avioniksystemen sowie Ausrüstungen der Elektronischen Kampfführung. Mit einem Umsatz von rund € 5,4 Milliarden in 2004 und etwa 24.000 Mitarbeitern in zehn Ländern bündelt die EADS Defence & Security Systems Division die wesentlichen Verteidigungsaktivitäten der EADS. Die Division bietet integrierte Systemlösungen für die neuen Herausforderungen der Streitkräfte und Sicherheitskräfte an. Sie ist in den Bereichen Militärflugzeuge, Lenkflugkörper, Aufklärung und Überwachung (ISR) mit bemannten und unbemannten Flugzeugen (UAVs), Gefechtsführungs-systeme, Verteidigungselektronik, Sensorik und Avionik sowie den dazugehörigen Dienstleistungen tätig.

Die EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 31,8 Milliarden im Jahr 2004 und rund 110.000 Mitarbeitern.

Ihr Ansprechpartner:

Martin BilleisenFriedrichshafen
Germany
Tel.: +49 (0)7545 8 3144
mailto: Martin.Billeisen@eads.com

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