Stand: 15  Dezember  2006 Weiterempfehlen DruckenDrucken
 

Chinesischer Ministerpräsident besucht Airbus

Toulouse, 28  September  2002

Der chinesische Ministerpräsident Zhu Rongji hat heute den Airbus-Hauptsitz in Toulouse besucht. Die traditionellen Beziehungen zwischen China und dem Flugzeughersteller wurden durch diesen Besuch weiter gefestigt.

Premier Zhu und Airbus President und CEO Noël Forgeard nahmen an der Unterzeichnung eines Vertrags teil, mit dem die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC (General Administration of Civil Aviation of China) und Airbus ihre Zusammenarbeit in Fragen der Flugsicherheit vereinbarten.

Der Vertrag sieht die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen CAAC und Airbus insbesondere in den folgenden Bereichen vor. Flugbetrieb und Ausbildung, Wartungsverfahren und Wartungsorganisation, Managementtraining, E-Lösungen, Information und Kommunikation. Zudem sollen engere Beziehungen mit Luftfahrtinstituten und Hochschulen entwickelt werden.

Ministerpräsident Zhu besichtigte im Rahmen seines Besuchs die Airbus-Endmontagelinien und das Mock-up-Zentrum für die A340-600 und A380. Die A340-600 — das längste Verkehrsflugzeug der Welt — setzt neue Maßstäbe für den Reisekomfort auf Langstreckenflügen, während der Superjumbo A380 mit 555 Sitzen als größtes Passagierflugzeug der Welt den Luftverkehr im 21. Jahrhundert neu definieren wird.

"Der Besuch von Ministerpräsident Zhu Rongji ist für Airbus hohes Privileg und große Ehre," erklärte Forgeard. "Die Partnerschaft zwischen Airbus und China sowie die Anwesenheit des Ministerpräsidenten Zhu auf unserem Gelände geben uns Anlass zu Stolz und Zuversicht."

Der Ministerpräsident erörterte in Gesprächen mit CEO Forgeard Fragen der Zusammenarbeit im Hinblick auf die Sicherheit des Flugverkehrs. Die industrielle Kooperation und die Handelsbeziehungen zwischen China und Airbus waren weitere Themen, die zur Sprache kamen.

Ministerpräsident Zhu ist das dritte hochrangige Mitglied der chinesischen Regierung, das Airbus in den letzten sechs Jahren einen Besuch abstattete: Vor ihm hatte Airbus im September 1994 bereits Staatspräsident Jiang Zemin und im April 1996 den damaligen Premier Li Peng willkommen geheißen.

Ministerpräsident Zhu und seine Delegation wurden von CEO Forgeard, hochrangigen örtlichen Beamten und in Frankreich ansässigen chinesischen Bürgern begrüßt.

Das Airbus-Geschäft in China ist kontinuierlich expandiert, seit der Flugzeughersteller 1985 erstmals auf dem dortigen Markt tätig wurde. Entsprechend stark ist auch die Flotte der Airbus-Flugzeuge gewachsen, die auf dem chinesischen Festland, in Hongkong und Macao in Dienst stehen: von 29 im Jahr 1995 auf 182 heute. Das CASC/AIRBUS Schulungs- und ServiceZentrum in Beijing, in das Airbus 80 Millionen US-Dollar investiert hat, ist voll betriebsbereit. Zudem sind vier chinesische Industrieunternehmen bereits mit der Produktion von Airbus-Teilen wie Tragflächenkomponenten, Passagiertüren und Wartungswerkzeugen befasst,

Airbus ist ein führender Flugzeughersteller mit der modernsten und umfassendsten Produktpalette auf dem Markt. Das weltweit operierende Unternehmen mit Hauptsitz in Toulouse verfügt über Konstruktions- und Fertigungsstandorte in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien und ist mit eigenen Tochtergesellschaften in den USA, China und Japan vertreten. Airbus ist ein EADS-Unternehmen mit BAE SYSTEMS.

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