MBDA: Weltweit präsent mit Flugkörpern und FlugkörpersystemenLondon/Rom/Amsterdam, 19 Dezember 2001 Die Gründung der MBDA, in der BAE Systems, die EADS und Finmeccanica die Aktivitäten ihrer jeweiligen Tochtergesellschaften für Flugkörper und Flugkörpersysteme zusammenlegen, wurde nun - acht Monate nach der Gesellschaftervereinbarung über ein integriertes Unternehmen - erfolgreich abgeschlossen. Mit einem Gesamtumsatz von über EUR 2 Milliarden und einem beeindruckenden Auftragsbestand von rund EUR 13 Milliarden ist das neue Unternehmen ein Marktführer. "Unsere gemeinsame Tochtergesellschaft profitiert nicht nur von der Unterstützung der drei bedeutenden Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen BAE SYSTEMS, EADS und Finmeccanica, sondern ist auch selbst ein ‚World Player', der seinen Kunden und Aktionären hervorragende Leistungen und Wertschöpfung liefert", so John Weston, CEO von BAE SYSTEMS. "MBDA verfügt auf ihrem Gebiet über das beste Know-how in Europa und Erfahrung mit den erfolgreichsten Exportprogrammen. Mit dieser Kompetenz im Hochtechnologiebereich wird sich MBDA an die Spitze der Entwicklung der nächsten Generation von Waffensystemen setzen. Wir sind stolz auf dieses neue gemeinsame Unternehmen", sagten die CEOs der EADS, Philippe Camus und Rainer Hertrich. Alberto Lina, Chairman und CEO, und Giuseppe Bono, Managing Director und COO von Finmeccanica, erklärten: "Die internationale Situation verdeutlicht jeden Tag von neuem, dass die Verteidigungsindustrie Höchstleistungen erbringen muss. Die MBDA besitzt die notwendige Größe, um den Streitkräften die weltweit besten Lösungen für ihre aktuellen und zukünftigen Erfordernisse zu bieten. Wir geben eine starke europäische Antwort auf die globalen Rationalisierungserfordernisse." Mit ihren bedeutenden Programmen, wie dem künftigen Luft-Luft-Lenkflugkörper Meteor, dem Raketenabwehrprogramm Aster und dem Abstandslenkflugkörper der Familie Storm Shadow/Scalp EG, ist MBDA bereits heute in einer führenden Position und in der besten Ausgangslage, um in der Debatte über neue Bedrohungen, Flugkörperabwehr und Truppenmobilität die richtigen Antworten anzubieten. Die MBDA unter der Leitung von Farbrice Brégier umfasst die verbleibenden Aktivitäten ihrer Teilhaber im Bereich Flugkörper und formt strategische Allianzen sowohl mit der deutschen Flugkörper-Industrie (beginnend mit LFK einem gemeinsamen Unternehmen von EADS und MBDA) als auch mit der spanischen (mit EADS Casa, Indra und Izar). "Die MBDA ist ein Erfolgsunternehmen. Sie wird die Kooperations-Programme, die den Erfolg der europäischen Verteidigungstechnologie repräsentieren, erweitern und verstärken", erklärten die CEOs der Muttergesellschaften gemeinsam. So wird die MBDA z.B. das Programm Meteor von Anfang an für alle wichtigen europäischen Systeme auslegen, wie Eurofighter Typhoon, Rafale und Gripen. Daten und Fakten: Die MBDA ist aus der Fusion von Matra BAe Dynamics, Aerospatiale Matra Missiles und dem Lenkflugkörperbereich von Alenia Marconi Systems hervorgegangen. Die Anteile am Unternehmen sind im Besitz von BAE SYSTEMS (37,5%), der EADS (37,5%) und Finmeccanica (25%) mit gleichen Rechten. Den Vertrag zur Gründung der MBDA schlossen die drei Teilhaber BAE SYSTEMS, EADS und Finmeccanica am 20. Oktober 1999. Die Anteile werden im Auftrag der Teilhaberunternehmen von zwei eigens für diesen Zweck gegründeten Holdings (MBDAH/AMSH) zu gleichen Teilen gehalten. Die Handelsgesellschaft MBDA SAS ist in Frankreich eingetragen. Die MBDA wird von den Teilhabern über den Unternehmensvorstand gesteuert. Kontakt
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