Stand: 15  Dezember  2006 Weiterempfehlen DruckenDrucken
 

Hinderniswarnsystem "Hellas" von EADS/Dornier erhöht Sicherheit für BGS-Hubschrauber

Friedrichshafen, 21  September  2001

Mehr Sicherheit für die Hubschrauberpiloten des Bundesgrenzschutzes BGS bringt das Hinderniswarnsystem "Hellas" der EADS European Aeronautic Defence and Space Company, mit denen die neuen Eurocopter-Hubschrauber EC 135 und EC 155 des Bundesgrenzschutzes (BGS) ausgerüstet werden.

Wie die Dornier GmbH, eine Konzerngesellschaft der EADS, am Freitag mitteilte, ist das "Hellas"-System (Helikopter Laser Radar) bei der Einsatz-Indienststellung der neuen EC135-Maschinen des BGS in Fuhlendorf bei Hamburg im Beisein von Bundesinnenminister Otto Schily an den Bundesgrenzschutz übergeben worden. Der BGS-Flugdienst wird bis zum Frühjahr 2002 die ersten 25 Systeme erhalten und in die Hubschrauber einrüsten.

Dr. Stefan Zoller, Vorstandsvorsitzender der Dornier GmbH und Leiter der EADS Business Unit Systems & Defence Electronics: "Wir freuen uns, dass die neuen Hubschrauber des Bundesgrenzschutzes mit dem zur Zeit modernsten Hinderniswarnsystem ausgerüstet werden. Mit Hellas leistet unser Bereich Airborne Systems einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Hubschrauberbesatzungen bei ihren oft gefährlichen Einsatz- und Hilfsflügen."

Bei der zunehmenden Zahl von Hubschraubern und Einsatzflügen unter schwierigen Bedingungen werden aktive Warnsysteme immer notwendiger. Deshalb arbeitet EADS/Dornier seit einigen Jahren an der Entwicklung von Hinderniswarnsystemen auf der Basis eines augensicheren Laser-Radars. "Aufgrund unserer weitreichenden Erfahrung mit Radar- und Avioniksystemen haben wir mit ‚Hellas' ein weltweit einzigartiges Produkt entwickelt, das im militärischen wie im zivilen Bereich gute Marktchancen eröffnet", erklärt Johann Heitzmann, Leiter des EADS-Bereichs Airborne Systems.

Das Hellas-Warnsystem wurde an verschiedenen Hubschraubertypen (CH53, UH1D, BK 117, EC 135, EC 145) erfolgreich unter vielfältigen Flugbedingungen erprobt und zur Serienreife gebracht. Die Information über Hindernisse im Flugweg - z.B. Hochspannungsleitungen - erhält der Pilot durch optische und akustische Signale. Zusätzliche Informationen werden dem Piloten auf einem Multifunktionsdisplay dargestellt.

Die EADS-Business Unit Systems & Defence Electronics (S& DE) ist mit rund 5700 Mitarbeitern an mehreren Standorten in Deutschland und Frankreich einer der wichtigsten Anbieter von Verteidigungselektronik in Europa. Der Bereich Airborne Systems entwickelt und fertigt neben Avioniksystemen Flugzeugradare und Systeme zur elektronischen Kampfführung. Er ist unter anderem an der Produktion des Eurofighter-Radars sowie des Selbstschutzsystems und weiterer Avioniksysteme des deutsch-französischen Hubschraubers "Tiger" und des europäischen Fünf-Nationen-Programms NH90 beteiligt.

Die EADS ist mit einem Umsatz von 24,2 Mrd. Euro und 100.000 Mitarbeitern das grösste Verteidigungstechnik- sowie Luft- und Raumfahrtunternehmen Europas und das zweitgrösste weltweit.

Friedrichshafen, den 21. September 2001

Ihr Ansprechpartner:
EADS Systems & Defence Electronics
Lothar Belz
Tel.: (0731) 392 3681
Email: lothar.belz@sysde.eads.net

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