Beim Formationsspringen geht es darum, im Freifall verschiedene Formationen schnell und präzise vorzuführen. Der Fallschirm selbst dient lediglich der anschließenden Landung.
Das Team verlässt in einer Absetzhöhe von ca. 3000 Metern bei der 4-er-Formation bzw. 4000 Metern beim 8-er gemeinsam das Luftfahrzeug; in dem Moment beginnt die 35 bzw. 50 Sekunden dauernde Arbeitszeit. Danach trennt sich das Team und öffnet den Fallschirm in sicherer Höhe sowie in sicherer Entfernung voneinander. Ein Wettkampfsprung besteht aus einer Sequenz von fünf bis sechs Formationen, die aus einem vorgegebenen Pool in zufälliger Reihenfolge gelost werden. Diese Sequenz gilt es innerhalb der Arbeitszeit so häufig wie möglich in der gelosten Reihenfolge zu wiederholen. Jede vollständig gezeigte Formation ergibt dabei einen Punkt. Der Wettkampf geht in der Regel über zehn Runden. Sieger ist, wer am Ende die meisten Punkte hat.
2005 brach das EADS 4-er Team seinen eigenen, 2002 aufgestellten deutschen Rekord von 29 Formationen in 35 Sekunden und zeigte 32 Formationen in 35 Sekunden.
Beim World Cup in Stupino, Rußland im August 2007 schraubte das neu gegründete EADS 8-er Team den 11 Jahre alten deutschen Rekord von 18 Punkten auf 21 Punkte hoch.