1951 entschloss sich Frankreich zur Entwicklung seines ersten Düsen-Verkehrsflugzeuges. Es sollte 65 Passagiere mit 700 km/h über 2000 km Distanz befördern. Aus allen Projektvorschlägen entstand schließlich die S.E. 210 Caravelle, deren Prototyp am 27.Mai 1955 erstmals abhob. Im Februar 1956 bestellte Air France ihre ersten zwölf Maschinen, weitere Aufträge aus Skandinavien und Südamerika folgten. Parallel dazu lief eine erfolgreiche Promotion Tour in Nord- und Südamerika. Dabei flog die Caravelle nicht nur 50.000 km, sondern auch als erster französischer Jet-Airliner über den Atlantik.
Die Caravelle fand schnell internationale Verbreitung, auch in den USA. Bis zum Ende der Produktion im Jahre 1973 verließen 282 Maschinen aller Versionen die Werkshallen in Toulouse. In Europa flogen die letzten Caravelles immerhin noch bis 1996. Der überaus elegante Airliner war Frankreichs Einstieg in den modernen Verkehrsflugzeugbau und sein Erfolg ebnete mit den Weg für die europäische Airbus-Familie.
Technische Daten Caravelle 10B3
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Spannweite: |
34,29m |
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Länge: |
33,01m |
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Höhe: |
8,72m |
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Höchstgeschwindigkeit |
824km/h |
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Triebwerke: |
Zwei PW JT8D-1 mit je 64,5 kN (6577 kp) Schub |