Im zweiten Jahrzehnt des Luftverkehrs nahm wiederum ein Junkers-Flugzeug die dominierende Stellung ein: die dreimotorige Ju 52/3m, auch bekannt als „Tante Ju“. Ursprünglich eine einmotorige Frachtmaschine flog sie erstmals am 3. September 1930. Auf Anregung der Lufthansa erfolgte 1932 eine Umrüstung auf drei Motoren und von da an stand eines der zuverlässigsten Verkehrsflugzeuge aller Zeiten zur Verfügung. Gutmütig und vor allem wirtschaftlich fand die Ju 52/3m schnell weltweit zahlreiche Abnehmer und bildete auch bis Kriegsende das Rückgrat der Lufthansa. Ju 52/3m flogen zeitweise in 25 Ländern bei 30 Luftverkehrsgesellschaften auf allen Erdteilen.
In Deutschland wurden gut 5.000 Ju 52/3m aller Ausführungen gebaut, davon fast zwei Drittel als Transporter für die Luftwaffe. Umfangreiche Lizenzfertigung erfolgte in Spanien und Frankreich, auch noch lange nach Kriegsende. In der Schweiz blieben die Maschinen sogar noch bis in die 1970er Jahre hinein im Einsatz.
Technische Daten Ju 52/3m
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Länge: |
18,90 m |
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Höhe: |
4,50 m |
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Spannweite: |
29,25 m |
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Höchstgeschwindigkeit: |
291 km/h |
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Antrieb: |
Drei BMW 132A mit je 541 kW (725 PS) Leistung |