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Obere Bereiche
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Morane-Saulnier M.S.35 (AR) (1919)Der Prototyp dieses zweisitzigen Anfängerschulflugzeuges mit der Werksbezeichnung AR wurde zwar schon im Laufe des Jahres 1915 aus dem Typ LA entwickelt, doch in Serienproduktion nahm man die Maschine erst nach Ende des 1. Weltkrieges. Unter der Bezeichnung M.S.35 stand der größere Teil der insgesamt 400 gebauten Flugzeuge bei den Flugschulen der Aéronautique Militaire im Dienst, teilweise bis 1929. Zahlreiche der dort ausrangierten Maschinen wurden noch bis weit in die 1930er Jahre hinein bei zivilen Fliegerclubs und von Privatleuten geflogen. Die M.S.35 stand zudem im Dienst der französischen Marineflieger sowie einiger ausländischer Luftstreitkräfte. Beispielsweise kaufte Polen 70 Maschinen, von denen noch 1937 einige Exemplare als Schulflugzeuge genutzt wurden. Die Sowjetunion, Argentinien, Belgien, Guatemala, Brasilien und die Türkei erwarben ebenfalls die M.S.35; in Rumänien wurden ab 1927 sogar 30 Exemplare in Lizenz nachgebaut.
Die AR bzw. M.S.35 war ein drahtverspannter Parasoleindecker in Gemischtbauweise mit einem Umlaufmotor als Antrieb. Der Rumpf hatte im Bugbereich einen kreisrunden Querschnitt und war bis zum rückwärtigen Ende des Besatzungsraumes mit Aluminiumblechen beplankt. Daran anschließend war der Rumpf zunächst stoffbespannt und im Leitwerksbereich schließlich mit Sperrholzschichten verstärkt. Sein Querschnitt verjüngte sich heckwärts zunehmend. Das Tragwerk war stoffbespannt. Zu den für 1915 noch recht ungewöhnlichen Merkmalen der AR gehörten separate ungedämpfte Höhen- und Seitenruderflächen sowie ein Tandemcockpit mit Doppelsteuer. Die Hauptversion M.S.35R wurde von einem Le Rhône 9C Umlaufmotor mit 59 kW (80 PS) Leistung angetrieben. Die Baureihe M.S.35A besaß einen vergleichbaren Anzani-Motor und die Ausführung M.S.35C hatte ein Clerget 9C Triebwerk etwa gleicher Leistung als Antrieb. Technische DatenMorane-Saulnier M.S.35R (1919)
Leistung
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Besatzung
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