Stand: 05 Mai 2009 Weiterempfehlen DruckenDrucken

Dornier Rs III

Das Riesenflugboot Rs III war ein Hochdecker in Metallbauweise, Stoffbespannung beim Tragwerk und Leitwerkrumpf, das Claude Dornier noch als Angestellter des Grafen Zeppelins entwickelte. Der Tragflügel wurde mit dem Leitwerkträger und Boot durch Spezialkabel verspannt und nur im Mittelteil durch Stahlprofile mit dem Boot fest verbunden.

Das eigenstabile Boot des Flugzeuges war in Schalenbauweise aus Duraluminium ausgeführt, der Bootsboden besaß Quer- und Längsstufen. Im Boot befanden sich der Waffenstand, das Cockpit für zwei Piloten, der Stand für den Maschinisten und die Kraftstoffanlage. Vier Maybach-Motoren wurden in Tandem-Anordnung in zwei Motorgondeln untergebracht und zwischen Boot und Tragwerk angeordnet. Die Wasserkühler waren über den Motoren montiert. Der Durchmesser der zweiflügeligen Holzluftschrauben betrug drei Meter. Der Leitwerkträger saß auf dem Tragwerk. Das Höhenleitwerk war als Kastenleitwerk konstruiert, die Höhenruder geteilt und ohne Ausgleichsflächen. Seitenruder und Kielflossen wurden durch den Rumpf in zwei Hälften geteilt.

Der Erstflug fand am 4. November 1917 statt. Am 19. Februar 1918 gelang ein Non-stop Flug von Friedrichshafen nach Norderney in sieben Stunden, wo das Seeflugzeug-Versuchskommando Warnemünde den Hochdecker erprobte. Die Rs III bestand die Seeprüfung mit Erfolg.

Technische Daten

Riesenflugboot Rs III

Triebwerk 4 Maybach HS mit je 240 PS

Leistung

Höchstgeschwindigkeit 136 km/h
Reichweite 1,380 km
Dienstgipfelhöhe 2,700 m

Gewicht

Leermasse 7,865 kg
Maximale Startmasse 10,670 kg

Abmessungen

Länge 22.70 m
Höhe 8.10 m
Spannweite 37 m
Flügeltiefe 6.5 m
Tragflügelfläche 238 qm
Bootbreite 4.7 m

Börsenkurse

DD.MM.YY --:----
Volumen--  Aktien
EADS JOB-NAVIGATOR
Neunmonatsergebnisse 2009
PMRExpo 2009