|
Obere Bereiche
|
Albatros D V
Noch während die Produktion der erfolgreichen Albatros D III auf Hochtouren lief, machte man sich an die Entwicklung eines Nachfolgemusters. Die Arbeiten an der D V genannten Maschine begannen wohl Anfang 1917. Der Prototyp dürfte im Februar oder März des Jahres fertig gewesen sein, und schon im April wurden die ersten 200 Zellen in Auftrag gegeben.
Davon unabhängig stellte das Albatros-Stammwerk in Berlin-Johannisthal seine Produktion schnell komplett auf die D V um, von der im Mai 1917 weitere 400 und im Juli nochmals 300 Maschinen bestellt wurden. Im Sommer 1917 tauchte das Flugzeug in steigender Zahl an der Westfront auf und begann, zunächst nur bei den erfolgreichsten Einheiten, die D III zügig zu ersetzen. Die Piloten allerdings waren von ihr eher enttäuscht, hatten sie doch auf eine spürbare Leistungssteigerung gehofft. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass rund 900 Maschinen dieses Typs gebaut worden sind, obwohl zwischenzeitlich die Produktion zu Gunsten der bewährten D III wieder eingestellt werden sollte! Ende April 1918 waren fast 50 Prozent der im Einsatz befindlichen deutschen Jagdflugzeuge Albatros D Va. Von dieser Version dürften rund 1600 Maschinen die Werkshallen verlassen haben. Daran war vor allem der Kriegseintritt der USA schuld, der zu einer massiven Aufstockung der deutschen Fliegerkräfte zwang. Ab Mitte 1918 jedoch wurde die Albatros D Va bei den Frontverbänden zügig von der deutlich besseren Fokker D VII abgelöst, blieb aber dennoch bei vielen Einheiten bis Kriegsende im Einsatz. Technische DatenAlbatros D V (1917)
Leistung:
Masse
Abmessungen
Besatzung
Albatros D Va (1917)
Leistung:
Masse
Abmessungen
Besatzung
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||