Die richtungsweisende französische Farman III – basierend auf einem Flugzeug der Gebrüder Voisin - flog erstmals im April 1909. Vom Konstruktionsprinzip an die Wright-Flyer angelehnt hatte sie Henri Farman sehr sorgfältig durchdacht und versah die Maschine mit - damals völlig neuen - Querrudern. Dadurch wies das Flugzeug eine außergewöhnlich gute Flugstabilität auf. Im August des selben Jahres konnte Henri Farman persönlich auf der Maschine den großen Preis von Reims für den weitesten Flug gewinnen. Die zurückgelegte Distanz betrug 180 km.
Mit diesem Flugzeug wurde der Grundstein für den später so bedeutenden Flugzeugkonzern der Gebrüder Farman gelegt. Ihre erfolgreiche Farman III beeinflusste zahlreiche Konstrukteure im In- und Ausland. So war etwa Ernst Heinkels erstes Flugzeug vollkommen daran angelehnt. Daneben begannen bald eine Reihe ausländischer Flugzeugfirmen die Farman III nachzubauen, so zum Beispiel die deutschen Albatros Flugzeugwerke. Das erste Flugzeug, das vom deutschen Militär benutzt wurde, war ein Albatros-Nachbau der Farman III.
Technische Daten Farman III (Standardversion 1909):
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Länge: |
12,00m |
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Höhe: |
3,50 m |
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Spannweite: |
10,00 m |
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Höchstgeschwindigkeit |
60 km/h |
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Antrieb: |
Ein Gnome Umlauf-Motor mit 37 kW (50 PS) Leistung |